In den zwei erzählenden Dichtungen - Der Turm und Der Meister - sehen sich die Protagonisten mit den Folgen ihres Jagdeifers nach Erfolg konfrontiert. Dabei scheint das übermächtige Schicksal, mit ihnen sein eigenes Spiel zu spielen.
Tom Matschke schafft es immer wieder im leichtem Plauderton seine sprachlichen Bilder in Reime zu verdichten. Dieses Stilmittel schafft einen sicheren Raum für die ausgesprochenen Gedanken, als würde man Seite an Seite mit einem anderen Menschen durch die Nacht schreiten oder wie die zwei Hauptakteure in "Der Turm" angesichts des endlosen Panoramas ihre Scheu voreinander verlieren.
Tom Matschke geht über die Lyrik seiner bisherigen Gedichtbände hinaus und "spult" vor dem inneren Auges des Lesers seine Erzählungen ab, als würde dieser im Kino sitzen.
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