In Haan beginnt alles mit einem Schlag - und endet in einer Stille, die zu schwer ist, um unschuldig zu sein.
Als der Schlagzeuger Klaus ermordet wird, verliert die Stadt mehr als einen Menschen: Sie verliert ihren Rhythmus. Zurueck bleibt ein Schweigen, das sich in Gassen, Haeuser und Koepfe frisst. Kommissarin Annika Lorenz folgt einer Spur, die so leise ist, dass man sie fast ueberhoert - und gerade deshalb toedlich praezise.
Doch dies ist kein gewoehnlicher Fall. Hinter der Tat verbirgt sich eine Geschichte, die weit in die Vergangenheit reicht. Eine Geschichte von Besessenheit, von Stille und von einem Hass, der sich gegen die Musik selbst richtet.
Waehrend Haan versucht, seinen Takt wiederzufinden, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn die Morderin hat ihr Werk noch nicht vollendet.
Ein atmosphaerischer Kriminalroman ueber Schuld, Gemeinschaft und die Kraft der Musik.
Kirsten Voosen-Reinhardt ist weit mehr als eine Autorin; sie ist die literarische Stimme der Gartenstadt Haan. Seit Jahren versteht sie es wie kaum eine andere, die idyllischen Fassaden des Bergischen Landes bröckeln zu lassen und dahinter menschliche Abgründe freizulegen. Ihre Kriminalromane zeichnen sich durch eine präzise Ortskenntnis und eine tiefe Liebe zu ihrer Heimat aus. Ob das bunte Treiben auf der Haaner Kirmes oder die gesellige Atmosphäre des Weinfestes in der Ville dEu - Voosen-Reinhardt verwandelt vertraute Schauplätze in Schauplätze fesselnder Ermittlungen. Eine besondere Verbindung pflegt sie zum RockinRooster Club (RRC) in der Dieselstraße. Sie ist dort regelmäßig zu Gast, sei es für ihre beliebten Lesungen oder um den Geist der Haaner Musikszene einzuatmen, der auch ihre Geschichten immer wieder bereichert. In ihren Werken verbindet sie gekonnt regionale Identität mit psychologischer Tiefe. Mit dem geschulten Blick einer Beobachterin fängt sie das Lebensgefühl zwischen den Schieferhäusern und den modernen Industriegebieten ein und beweist immer wieder: Das Verbrechen schläft nie - auch nicht im beschaulichen Haan.
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