Der Tag, als aus unserem lieben Dieter eine Doris wurde The day, when our lovely Dieter became a Doris

Der Tag, als aus unserem lieben Dieter eine Doris wurde The day, when our lovely Dieter became a Doris

Berliner Schnauze - Hochdeutsch - English

Lars Otto von Ebenerd (Hrsg.)

Romane & Erzählungen

Hardcover

224 Seiten

ISBN-13: 9783695726349

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 16.04.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Berliner Schnauze, Adel, Genderwahn, Sexualität, Perversion

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"Der Tag, als aus unserem lieben Dieter eine Doris wurde" - dieses tragische Buch ist keine leichte Kost, es sei denn, du bist ein echtes Berliner Urgestein bewährter ostdeutscher Schule. Geschildert werden Leiden und Nöte eines vom Geschlechterwahn grausam betroffenen Bioberliner Elternpaares. Der Ursprungstext in Berliner Schnauze wurde doppelt übersetzt, einmal ins Hochdeutsche, dann aber auch (in dieser Neuauflage) ins Englische. Fußnoten (in beiden Übersetzungen) erleichtern das Verstehen und gehen (im englischen Teil) auf die spezifische, auswärts immer schwerer verständliche deutsche Mentalität ein. Verschrobenheiten haben sich breit gemacht im alten deutschen Vaterland und sollen als Normalitäten gelten. Wer sich noch klaren Sinn bewahrt wird zunehmend diskriminiert. Dem Herausgeber Lars Otto von Ebenerd ist für sein umfangreiches Werk, reich ausgestattet zudem mit antiken Textfragmenten in schönen bunten Farben, zu danken. Zwischen der Zeit seiner adeligen Vorfahren und der Kommunistenzeit Ost-Berlins changierend wird immer wieder gespiegelt, was das war und ist: Normalität. Möge jedem Leser damit geholfen sein, Klarsicht zu gewinnen aus den Leiden des Gerulf Nau und seiner lieben Gattin Iris im Umgang mit ihrem Sohn Dieter, der so gerne eine Doris wäre. "The day, when our beloved Dieter became a Doris" - this tragic book is not light reading, unless you are a true Berlin native of the east german school. It depicts the sufferings and tribulations of a Bio-Berlin couple cruelly affected by gender mania. The original text in Berlin dialect was translated twice: once into standard German, and then (in this new edition) into English. Footnotes (in both translations) facilitate understanding and, in the English section, address the specific German mentality, which is increasingly difficult to comprehend from outside. Eccentricities have spread throughout the old German homeland and are meant to be regarded as normal. Those who still retain a clear mind are increasingly discriminated against. The editor Lars Otto von Ebenerd is to be thanked for his extensive work, moreover richly furnished with ancient text fragments in beautiful colored fonts. Shifting between the time of his noble ancestors and the communist era of East Berlin, it is repeatedly reflected what normality was and is. May it help every reader to gain clarity from the sufferings of Gerulf Nau and his dear wife Iris in dealing with their son Dieter, who would so much like to be a Doris.

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Lars Otto von Ebenerd

Lars Otto von Ebenerd (Hrsg.)

Lars Otto von Ebenerd, 19** geboren (vor dem Internet), bevorzugt den Charme der Anonymität und Zurückgezogenheit eigentlich, wie es adeligem Charakter entspricht, der zwar repräsentieren muss, aber ruhiges Hintergrunddasein entsprechend hoch wertschätzt. Dankenswerterweise hat er diesmal seine Bedecktheit ein wenig gelüftet für ein richtungsweisendes Werk: "Der Tag, als aus unserem lieben Dieter eine Doris wurde". Die Leidensgeschichte eines Bioberliner Elternpaares - der Herausgeber bekennt es freimütig - musste "das Licht der Öffentlichkeit erblicken, das ist meine heroische Ehrenpflicht von meinen Ahnen her, die auch tapfere Kämpfe ausgefochten haben zu ihren Zeiten!" Adel verpflichtet, da kann man nicht einfach mal vorbeilaufen an Aufgaben wie ein Jona, der im Fische landete. Das Buch lädt herzlich zum Lachen ein, denn des einen Tragik ist des anderen Komik. Doch ist Genderwahn (etwas altmodisch im Buch Geschlechterwahn genannt) ein echtes Problem, weil es nicht mehr als Wahn markiert werden darf. Nur noch eine ganz kleine Nische bleibt übrig, wo das überhaupt möglich ist: Die Kunst, die Literatur. Möge jedem Leser beim Durchschreiten des thematischen Dunkelfeldes schließlich ein Licht aufleuchten, ähnlich einem Jona entschlüpfend dem Fisch. Lars Otto von Ebenerd, born in 19** (before the Internet), actually prefers the charm of anonymity and seclusion, as befits a noble character, who must represent but highly values a quiet life in the background. Thankfully, this time he has slightly lifted his veil of secrecy for a groundbreaking work: "The day, when our beloved Dieter became a Doris." The tale of suffering of a Bio-Berlin parent couple - the editor freely admits it - had to "must face the light of a broad public,this is my heroic duty of honor from my ancestors, who also fought brave battles in their times!" Nobility obliges; one cannot simply walk past tasks like Jonah, who landed in a fish. The book warmly invites laughter, for one person's tragedy is another's comedy. But gender mania is a real problem, consisting in the fact that it may no longer be marked as mania. Only a very small niche remains where this is possible at all: art, literature. The book also addresses the German mentality, increasingly eccentric, throwing proven things overboard, suffering shipwreck on the cliffs of shores of sterile, uninhabitable islands. May a light shine for every reader while traversing the thematic dark field, similar to Jonah slipping out of the fish.

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