Aurel lebt in Ermenau, einem kleinen Ort, in dem die Tage gleichförmig vergehen. Doch etwas in ihm regt sich - eine Unruhe, ein leises Sehnen nach mehr. Nach Antworten. Nach Sinn. Als sein Mentor ihm rät, sich auf den Weg zu machen, zögert Aurel nicht lange.
Mit dem Zug fährt er in eine fremde Stadt. Dort schmeckt der Kaffee intensiver. Die Gespräche sind tiefer. Und eine Buchhandlung wird zum Zufluchtsort. Aurel beginnt, sich selbst und das Leben mit anderen Augen zu sehen.
Ein stiller, philosophischer Roman über die Suche nach dem eigenen Weg, die Kraft der Begegnung und die Kunst, sich in Fremden zu erkennen.
Hinter der Autorin steht ein fundiertes Interesse an den Schnittstellen zwischen Mensch und digitaler Technologie. Bereits während ihrer akademischen Ausbildung befasste sie sich mit den Auswirkungen digitaler Medien auf Hirnentwicklung, Wahrnehmung und emotionale Regulierung. Ihre Themen: Medienkompetenz und physiologische sowie psychische Effekte kontinuierlicher Mediennutzung. Offline wär's wärmer ist ihr Versuch, diese leisen Verschiebungen sichtbar zu machen - und ein Beitrag zu einer reflektierten Auseinandersetzung mit digitaler Gegenwart, die den Menschen und seine Verletzlichkeit wieder in den Mittelpunkt rückt.
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