Der Sinn und Wert des Lebens

Rudolf Eucken

Geistes-, Sozial- & Kulturwissenschaften

Hardcover

152 Seiten

ISBN-13: 9783966624831

Verlag: Boer

Erscheinungsdatum: 18.03.2025

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Klassiker der Philosophie, Lebensphilosophie, Ethik, Individuum und Sinn, Große Denker

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Die Frage nach einem Sinn und Wert des menschlichen Lebens macht ruhigen Zeiten wenig Sorge, denn der Stand und das Wirken der Gemeinschaft enthält dann so bestimmte Ziele und zeigt sie so deutlich dem einzelnen, daß es gar nicht zu Zweifeln und Fragen kommt; was hier an Schwankung und Streit entsteht, das betrifft nicht sowohl das Ziel als bloß die Wege zu ihm, das rührt nicht an einen gemeinsamen Grundstock des Lebens. Erst wenn im Lebensbestande selbst Verwicklung und Spaltung erfolgt, wenn das Leben sich bei sich selbst entzweit, gewinnt jene Frage Macht über uns, setzt Denken und Grübeln in starke Bewegung und erzeugt unsäglichen Streit. [Aus der Einleitung]
Mit einer Behandlung der Frage nach dem Sinn und Wert des Lebens suche ich die inneren Probleme der Gegenwart jedem einzelnen möglichst nahe zu bringen und ihn zur Teilnahme daran zu gewinnen. Solche Fassung der Aufgabe zog der philosophischen Erörterung bestimmte Grenzen: daß es aber innerhalb dieser Grenzen genug zu klären gibt, das hofft die Untersuchung selbst zu zeigen. Dem einen oder anderen Leser wird vielleicht der erste, kritische Teil zu weit ausgesponnen scheinen. Aber es konnte die entscheidende Hauptthese, an der die Möglichkeit einer Wiederbefestigung des Lebens und einer Verjüngung der Kultur hängt, ihre volle Überzeugungskraft nur erlangen, wenn sie als der einzig mögliche Weg zum Ziele erwiesen war; dafür aber war jene Kritik unentbehrlich, sie steht nicht neben, sondern in der Sache. [Aus dem Vorwort]
Rudolf Eucken

Rudolf Eucken

Rudolf Eucken (1846-1926), Philosoph, erhielt 1908 den Nobelpreis für Literatur. Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er ab 1863 Philosophie, klassische Philologie und Alte Geschichte an der Universität Göttingen. Nach der Promotion arbeitete Eucken als Gymnasiallehrer in Husum und Berlin. 1869 bis 1871 unterrichtete er Alte Sprachen und evangelische Religion am Städtischen Gymnasium Frankfurt am Main . Gleichzeitig beschäftigte sich Eucken weiterhin mit philosophiegeschichtlichen Fragen, insbesondere um Aristoteles und Thomas von Aquin. 1871 wurde er als Ordinarius der Philosophie und Pädagogik an die Universität Basel berufen; 1874 folgte eine Professur für Philosophie an der Universität in Jena. Die Professur in Jena behielt er bis 1920. Von 1911 bis 1914 lehrte er als Austauschprofessor in England, den USA (und Holland. 1916 wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Jena ernannt. Ab 1878 wandte sich Eucken der Lebensphilosophie zu und wurde zu einem ihrer populärsten Vertreter. In »Der Sinn und Wert des Lebens« (1908) zeigt Eucken, daß die Welt im 19. Jahrhundert eine Abwendung von einer unsichtbaren und die Hinwendung zur sichtbaren Welt vollzogen habe. Die Menschheit widmet sich der Realität. Je enger sie mit ihr verbunden ist, desto fester wird ihre Zuversicht, den Sinn und Wert des Lebens im Realen diesseits von Religion und Metaphysik zu finden. In der neueren Forschung werden Gemeinsamkeiten zwischen der Lebensphilosophie Euckens und der Phänomenologie Husserls betont.

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