Alexandria in den 1930er-Jahren: Der Buchhändler Louis Schuler gerät zwischen verbotene Schriften, aufrührerische Gedanken und den wachsamen Blick staatlicher Kontrolle. In seinem kleinen Laden werden Kunst und Literatur zu stillen Formen des Widerstands - und jedes Buch, das er weitergibt, wird zur Entscheidung. Zwischen britischer Kolonialverwaltung, ägyptischem Nationalismus und den intellektuellen Strömungen Europas muss Schuler sich fragen, wie viel Wahrheit er zu tragen - und zu riskieren - bereit ist. Ein atmosphärischer Roman über Erinnerung und Zensur, über Mut und Schweigen, und über die verborgenen Schatten einer Stadt, die im Licht des Mittelmeers erstrahlt.
Charles Hohmann kam am 17. Juli 1947 in Alexandrien (Ägypten) zur Welt. Die Primarschule durchlief er an der französischsprachigen Schweizer Schule in Alexandrien, in Abingdon (England) und in Ägeri (Schweiz). Diese mehrsprachige Primarschulzeit war bestimmend für sein späteres Studium und seine Berufslaufbahn. Nach Abschluss des Gymnasiums an der Stiftsschule Einsiedeln wählte er Französisch und Englisch als Studienfächer. 1982 erhielt er eine Stelle als Assistent an der Universität Zürich und schrieb eine Dissertation über die literarische Postmoderne in Amerika. Er arbeitete danach als Mittelschullehrer bis zu seiner Pensionierung. 2013 gründete er die Sprach- und Nachhilfeschule Tutorat Ägeri GmbH.
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