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Der Römerbrief. Und wenn all diese Dinge vollendet sind.
Der Römerbrief als Antwort auf Tempelsturz und Markusevangelium
Band 1: Ein Atheist liest die Bibel
ePUB
311,6 KB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783695774883
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 20.04.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Voll zugänglich
erhältlich als:
4,49 €
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosDer Römerbrief gilt als ein theologischer Höhepunkt des Neuen Testaments.
Ausgehend von der These, dass der Brief erst nach 70 n. Chr. und nach dem Markusevangelium entstanden ist, wird er hier als Versuch verstanden, ein System aus Gesetz, Gericht, Tempel und Bund abzulösen und durch einen neuen Zugang zu Gott zu ersetzen. Dabei behauptet sich der Brief auch gegenüber anderen christlichen Strömungen. Das neue System basiert auf Gerechtigkeit durch Glauben, Jesus Christus als neuem Sühneort und einem Leben "in Gott". Dabei erscheinen die ersten Kapitel nicht als Generalanklage gegen die Menschheit, sondern als Kritik an einem Glaubensmodell, das über Gesetz und Gerichtsangst wirkt.
Das Buch zeigt, wie der Römerbrief konsequent gegen das jüdische Selbstverständnis argumentiert. Beschneidung, Auserwählung, Gesetz, Tempel werden neu gedeutet. Abraham und Adam werden in die eigene Erzählung eingebunden, die alten Texte in einen neuen Kontext gesetzt. Der Römerbrief interpretiert nicht nur die Texte des Alten Testaments neu, sondern korrigiert auch die alten Paulusbriefe. Das Markusevangelium und dessen Jesusbild werden vom Römerbrief abgelehnt. Hinter alledem steht der Tempelsturz als historisch belegtes Ereignis.
Das Buch richtet sich an Exegeten, weil es neue und unkonventionelle, aber in dem Text begründete Lesarten des Neuen Testamentes eröffnet. Gläubige erfahren, dass sich der Römerbrief an einem Richtungsstreit der Gründerväter beteiligt, auf die Zwänge seiner Zeit reagiert und dabei neue Zwänge schafft. Für religionsskeptische Atheisten ist das Buch interessant, weil es ohne Sendungsbewusstsein auf etwas mehr als 200 Seiten einen Einstieg in die Bibel und besonders das Neue Testament liefert und die Bibel als ernstzunehmenden und hochaktuellen Text zeigt.
Ausgehend von der These, dass der Brief erst nach 70 n. Chr. und nach dem Markusevangelium entstanden ist, wird er hier als Versuch verstanden, ein System aus Gesetz, Gericht, Tempel und Bund abzulösen und durch einen neuen Zugang zu Gott zu ersetzen. Dabei behauptet sich der Brief auch gegenüber anderen christlichen Strömungen. Das neue System basiert auf Gerechtigkeit durch Glauben, Jesus Christus als neuem Sühneort und einem Leben "in Gott". Dabei erscheinen die ersten Kapitel nicht als Generalanklage gegen die Menschheit, sondern als Kritik an einem Glaubensmodell, das über Gesetz und Gerichtsangst wirkt.
Das Buch zeigt, wie der Römerbrief konsequent gegen das jüdische Selbstverständnis argumentiert. Beschneidung, Auserwählung, Gesetz, Tempel werden neu gedeutet. Abraham und Adam werden in die eigene Erzählung eingebunden, die alten Texte in einen neuen Kontext gesetzt. Der Römerbrief interpretiert nicht nur die Texte des Alten Testaments neu, sondern korrigiert auch die alten Paulusbriefe. Das Markusevangelium und dessen Jesusbild werden vom Römerbrief abgelehnt. Hinter alledem steht der Tempelsturz als historisch belegtes Ereignis.
Das Buch richtet sich an Exegeten, weil es neue und unkonventionelle, aber in dem Text begründete Lesarten des Neuen Testamentes eröffnet. Gläubige erfahren, dass sich der Römerbrief an einem Richtungsstreit der Gründerväter beteiligt, auf die Zwänge seiner Zeit reagiert und dabei neue Zwänge schafft. Für religionsskeptische Atheisten ist das Buch interessant, weil es ohne Sendungsbewusstsein auf etwas mehr als 200 Seiten einen Einstieg in die Bibel und besonders das Neue Testament liefert und die Bibel als ernstzunehmenden und hochaktuellen Text zeigt.
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