Neu-Hamburg, 2126: Eine Welt ohne Fehler, aber auch ohne Atem.
Stellen Sie sich eine Zukunft vor, in der Ihr Leben perfekt optimiert ist. Ihr Schlaf-Effizienz-Score wird überwacht, Ihr CO2-Budget ist auf das Gramm genau berechnet und das Haus-System begrüßt Sie jeden Morgen mit einer sanften, geduldigen Stimme. In der Welt von "Der Riss im Beton - Ein Tagebuch jenseits der Zahlen" von Andreas Kurzawski ist das Leben eine mathematische Gleichung, die für das System immer null ergeben muss. Es gibt keine Kriege mehr, keine physische Gewalt und keine sichtbare Not - nur die absolute, klinische Sicherheit eines gläsernen Käfigs.
Doch was ist der wahre Preis für diesen "Großen Tausch" von Freiheit gegen Sicherheit? Andreas Kurzawski entwirft in seinem packenden Science-Fiction-Auftakt eine Dystopie, die tief unter die Oberfläche einer vermeintlich perfekten Gesellschaft blickt. Es ist eine Welt der totalen Transparenz, in der jeder Pulsschlag überwacht wird und unproduktive Wachheit bereits als Systemfehler gilt. In Neu-Hamburg wird die Geschichte "glatt gemacht", damit niemand auf die Idee kommt, dass es jemals anders hätte sein können.
Doch unter dem makellosen Beton und hinter den fehlerfreien Algorithmen beginnen die Risse zu wachsen. Dieses Buch nimmt Sie mit auf eine Reise durch eine Gesellschaft, die so sicher ist, dass man an ihr zu ersticken droht. Es ist eine Geschichte über die Sehnsucht nach dem Analogen - nach dem Klang alter Musik, dem Geruch von vergilbtem Papier und der unberechenbaren Wärme eines echten Lebewesens in einer Welt aus Plastik und Glas.
"Der Riss im Beton" ist eine tiefschürfende Auseinandersetzung mit der Frage, was uns als Menschen ausmacht, wenn uns jede Entscheidung vom Algorithmus abgenommen wird. Erleben Sie eine Atmosphäre, in der das "Rauschen" nicht länger als Fehler, sondern als das Leben selbst begriffen wird.
Sind die Mauern dazu da, das Chaos draußen zu halten - oder uns darin gefangenzusetzen?
Entdecken Sie das Tagebuch eines Mannes, der es wagt, die Stille zu hinterfragen. Ein Muss für Leser anspruchsvoller Science-Fiction, die wissen wollen, was passiert, wenn die Perfektion zerbricht.
Andreas Kurzawski entwirft in seinem Debütroman eine beklemmende und zugleich hoffnungsvolle Vision der Zukunft. "Der Riss im Beton" ist der Auftakt einer epischen Reise, die die Grenzen zwischen Technologie und Menschlichkeit neu auslotet. Der Autor ist seit 30 Jahren im Bereich der Altenpflege tätig und ist passionierter Sammler von Filmen.
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