Dieses Buch handelt von vielem: Es handelt von Liebe, es handelt von Verlust, von Träumen, von dem Aufwachen, von Regen. Doch mehr als alles andere handelt es von dem Leben.
Es steht mir nicht zu, dem Leser zu diktieren, was diese Geschichte auszusagen hat. Denn als Autor ist es in erster Linie meine Pflicht zu schreiben und die des Lesers, wie der Name so schön verrät, zu lesen. Wieso dürfte ich es mir erlauben, dem Leser die Interpretation abzunehmen? Wer liest, der versteht, und jeder Mensch versteht auf seine eigene Weise.
Meine erste Kurzgeschichte schrieb ich mit 13 Jahren. Meine Deutschlehrerin war begeistert; sie sagte mir, ich sei begabt. Ich glaubte ihr, dennoch wusste ich, dass Talent nur ein kleiner, wenn auch notwendiger Teil für die Kreation ist. Was fehlte, war nicht die Begabung oder das Vokabular; es fehlte der Ansporn. Es gab nichts, was interessant genug war, das ein Geistesblitz in Frage kam. Doch dann fand ich meine Muse. Auch wenn sie in weite Ferne rückt, so bin ich ihr auf ewig dankbar, denn ohne meine Muse hätte es diese 4 Wochen der Kreation nie gegeben.
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