Sechs Minuten genügen, um einen Kontinent zu infizieren.
Am 2. Mai verschlüsselt der Parasit die Server von NordicLife - Europas größter Hersteller von Dialyseflüssigkeiten und chirurgischen Infusionslösungen. Marktanteil siebzig Prozent. 312.000 Patienten sind betroffen. Es bleiben acht Tage bis zum Kollaps.
Die Erpresser agieren im Verborgenen. Die Spuren deuten in drei Richtungen - und keine führt zum Ziel. Im Hintergrund ein Mann, der Machiavelli liest und Europa demontieren will. Wer einen Kontinent erpresst, braucht kein Heer mehr. Ein Parasit genügt.
Während der europäische Krisenstab in Den Haag verhandelt, debattiert und Zeit verliert, nehmen Sam Chen-Miller und ihr Team Phoenix die Jagd auf.
Die Spur führt sie nach Kopenhagen, in die Toskana und um die halbe Welt. Ohne offizielles Mandat, gegen einen Gegner, der jeden Zugriff in einen Selbstzerstörungsbefehl verwandelt. Und am Ende entscheiden nicht acht Tage - sondern sechzig Minuten.
»Die Uhr tickt. Sie hat nie aufgehört.«
Der dritte Roman der Samantha-Chen-Miller-Reihe - über einen Kontinent, der seine Lieferketten optimiert und seine Verteidigung vernachlässigt hat.
Jason C. Rayne verbindet in seinen Cyber-Thrillern zwei Welten: Als ehemaliger IT-Manager kennt er die Schwachstellen digitaler Systeme aus erster Hand - und er weiß, dass die größte Sicherheitslücke immer noch der Mensch ist.
Seine Sam Chen-Miller-Reihe erzählt von einem hochspezialisierten Ermittlerteam, das gegen die unsichtbaren Verbrechen des digitalen Zeitalters kämpft. Dabei stehen nicht nur die technischen Raffinessen der Cyberattacken im Fokus, sondern vor allem die Menschen: Das Team mit unterschiedlichen Charakteren, Stärken und Schwächen, das lernen muss, zusammenzuarbeiten. Und Gegner, deren dunkle Motive und Emotionen oft gefährlicher sind als die Technologie, die sie einsetzen.
Rayne schreibt keine reinen Tech-Thriller. Seine Geschichten leben von der Spannung zwischen digitaler Präzision und menschlicher Unberechenbarkeit - zwischen Algorithmen und Instinkt, zwischen Kontrolle und Kontrollverlust. Die technischen Details sind authentisch, die psychologischen Abgründe real.
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