Sechs Minuten reichen, um einen Kontinent zu infizieren. Acht Tage bleiben, bis Europas medizinische Versorgung kollabiert.
Am 2. Mai verschlüsselt der Parasit die Server von NordicLife, Europas größtem Hersteller von Dialyseflüssigkeiten und chirurgischen Infusionslösungen. 312.000 Patient*innen sind betroffen. Der Krisenstab in Den Haag verhandelt, debattiert und verliert Zeit.
Während die Erpresser ihre Spuren in drei Richtungen legen, nimmt Sam Chen-Miller mit Team Phoenix die Jagd auf. Ohne offizielles Mandat folgen sie dem digitalen Schatten nach Kopenhagen, in die Toskana und um die halbe Welt.
Ihr Gegner verwandelt jeden Zugriff in einen Selbstzerstörungsbefehl - und im Hintergrund liest ein Mann Machiavelli, während er Europa demontieren will.
Der dritte Roman der Samantha-Chen-Miller-Reihe ist ein präziser Cyber-Thriller über Ransomware, Macht und die tödliche Schwäche optimierter Lieferketten. Denn am Ende entscheiden nicht acht Tage. Sondern sechzig Minuten.
Jason C. Rayne verbindet in seinen Cyber-Thrillern zwei Welten: Als ehemaliger IT-Manager kennt er die Schwachstellen digitaler Systeme aus erster Hand - und er weiß, dass die größte Sicherheitslücke immer noch der Mensch ist.
Seine Sam Chen-Miller-Reihe erzählt von einem hochspezialisierten Ermittlerteam, das gegen die unsichtbaren Verbrechen des digitalen Zeitalters kämpft. Dabei stehen nicht nur die technischen Raffinessen der Cyberattacken im Fokus, sondern vor allem die Menschen: Das Team mit unterschiedlichen Charakteren, Stärken und Schwächen, das lernen muss, zusammenzuarbeiten. Und Gegner, deren dunkle Motive und Emotionen oft gefährlicher sind als die Technologie, die sie einsetzen.
Rayne schreibt keine reinen Tech-Thriller. Seine Geschichten leben von der Spannung zwischen digitaler Präzision und menschlicher Unberechenbarkeit - zwischen Algorithmen und Instinkt, zwischen Kontrolle und Kontrollverlust. Die technischen Details sind authentisch, die psychologischen Abgründe real.
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