Im Zentrum dieses erzählend-biografischen Werkes steht eine der eindrücklichsten und zugleich fast vergessenen Episoden der europäischen Geschichte: die Entführung von Papst Pius VII. durch Napoleon Bonaparte. Zwischen 1809 und 1814 eskaliert der Machtkampf zwischen geistlicher Autorität und politischem Absolutismus. Napoleon; Kaiser, Eroberer, Gesetzgeber; nimmt den Pontifex gefangen, um ihn zu unterwerfen. Doch Pius VII., ein zurückhaltender Benediktinermönch, widersetzt sich; nicht mit Waffen, sondern mit Gewissen. Das Buch erzählt diese historischen Ereignisse in literarischer Tiefe, mit fiktiven Dialogen auf Basis dokumentierter Quellen, Originalzitaten in deutscher Übersetzung sowie einem genauen Blick auf Schauplätze, Persönlichkeiten und politische Kontexte. Der Leser folgt dem Papst auf seiner Reise ins Exil nach Savona und Fontainebleau, erlebt die innere Zerrissenheit Napoleons und blickt weit über das Ende ihrer Konfrontation hinaus; bis zum Tod des Kaisers auf St. Helena und zur Rückkehr des Papstes nach Rom. Ein Werk über Macht und Ohnmacht, Überzeugung und Zweifel, über politische Repression und geistige Standhaftigkeit; und über zwei Männer, die Europa veränderten.
Thomas Schröter ist Schriftsteller und erzählt Geschichte als menschliches Drama zwischen Macht, Gewissen und Entscheidung. Seine historischen Erzählungen verbinden sorgfältige Recherche mit einer klaren, literarischen Sprache, die Fakten nicht nur erklärt, sondern spürbar macht. Im Zentrum stehen Menschen, die an ihrer Zeit wachsen, scheitern oder sie verändern.
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