Der Mann, der mich trug ist ein literarisches Memoir in miteinander verwobenen Episoden. Erzählt wird das Leben eines Vaters, gesehen durch die Augen seiner Tochter mit viel Humor, liebevoller Genauigkeit und einem feinen Gespür für das, was Familien wirklich zusammenhält. Das Buch verzichtet bewusst auf Chronologie im klassischen Sinn und nähert sich seinem Zentrum über Szenen: das Dorf der Kindheit, absurde Urlaube, Tiere, Gartenarbeit, Schweigen, Lachen, Scheitern, Krankheit und immer wieder diese still verlässliche Präsenz eines Mannes, der nicht erklärte, sondern da war.
Tanja Sester lebt in Hessen. Sie schreibt autobiografisch inspirierte Texte mit Fokus auf Beziehung, Familie und leise Komik. Der Mann, der mich trug ist ihr literarisches Debüt. Der Wunsch, Erinnerungen nicht zu verklären, sondern in ihrer Widersprüchlichkeit zu bewahren, prägt ihren Stil.
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