In einer scheinbar makellosen Zukunft, in der KI unsere Lieder komponiert, über Recht urteilt und den Takt unseres Herzens überwacht, verspricht der Tech-Konzern Ghoul ein Leben ohne Reibung. Der Musik-Kurator Leo Linde hat in dieser hochoptimierten Welt seinen Platz gefunden: Er filtert die unendliche Flut künstlich generierter Songs auf der Suche nach jenen seltenen, emotionalen Nuancen, die ein Werk wahrhaft geistreich machen. Seine Frau Tina hingegen führt einen leisen, sturen Protest gegen das System und klammert sich an die Verletzlichkeit des analogen, unvollkommenen Seins. Eingebettet in die stille Melancholie einer Epoche, die das Menschliche zunehmend auslagert, entfaltet sich ein atmosphärisches Drama über die Illusion von Autonomie, den Wert von Kunst und die unaufhaltsam verschwimmende Grenze zu einer geistlosen Perfektion.
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