Robert Giselher Vallier ist Komponist. Und Dirigent.
Um genauer zu sein: an einem tüchtigen Theater in einer deutschen Großstadt ist Vallier Chefdirigent, welcher in Deutschland etwas martialisch Generalmusikdirektor - abgekürzt GMD - genannt wird.
Das war er natürlich nicht schon immer.
Wie die meisten seines Schlages musste er sich die Karriere-Leiter mühsam nach oben hangeln, allerlei Umwege und Hindernisse in Kauf nehmen, Kompromisse eingehen, Auseinandersetzungen aushalten und Durststrecken überstehen.
Dass ihm auf seinem Berufsweg immer wieder skurrile, komische und peinliche Situationen widerfahren, versteht sich von selbst, denn Robert G. Vallier neigt dazu, in so manches Fettnäpfchen zu treten, welches auf ihn unterwegs in heimtückischer Weise lauert.
Der Leser erhält einen liebevollen, gleichwohl detailgenauen, unterhaltsam informierenden Einblick in das - bislang kaum je geschilderte - Berufsfeld eines in deutschen Theatern tätigen Orchesterdirigenten und erfährt manches über die deutsche Theaterlandschaft, die sich - weil dankenswerterweise durch öffentliche Mittel umfangreich subventioniert - von dem in den meisten anderen Ländern praktizierten Theatersystem spürbar unterscheidet.
1953 in Bludenz (Vorarlberg) geboren. Musikstudium in Salzburg und Freiburg im Breisgau. Ab 1980 Kapellmeister in verschiedenen deutschen Theatern. 1990 Premierendirigent von Phantom der Oper in Hamburg, ab 1993 Dirigent am Theater des Westens Berlin, von 1995-2003 Chefdirigent der Staatsoperette Dresden. Seitdem freiberuflicher Dirigent in Rostock, Karlsruhe, Halle, Magdeburg, Köln u.a.
Als Komponist schrieb er die Musical-Opern Rasputin, Pharao und Katharina Kepler, das Ballett Schneewittchen, der Spiegel und der Prinz, zahlreiche Werke für Orchester, Kammermusik, Vokalmusik und Werke für Klavier. Nebenher ist er für verschiedene Musikverlage als Arrangeur und Lektor tätig.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.