Lothar Keppel, Jahrgang 1939, wächst in Kühlungsborn zwischen Krieg, Nachkriegsjahren und der rauen Schule des Alltags auf. Früh lernt er, was es heißt, zu tragen, zu arbeiten und standzuhalten. Als ein Schaustellerbetrieb seinen Weg kreuzt, zieht es ihn hinaus auf die Jahrmärkte Mecklenburgs. In eine Welt aus Planen, Motoren, Musik und Menschen, die am Abend Mut kaufen wollen.
Als Kirmesboxer wird Keppel zur festen Größe im Ring: nicht als glänzender Sportheld, sondern als Mann der Disziplin, der Ordnung und des klaren Blicks. Seine Erinnerungen führen durch Dörfer und Städte der DDR, durch Begegnungen mit Betrunkenen, Herausforderern und stillen Beobachtern, die mehr bedeuten als jedes Publikum.
Der Kirmesboxer von Kühlungsborn - Von Salzluft gehärtet ist ein eindringliches Porträt einer fast verschwundenen Jahrmarktskultur und die Lebensgeschichte eines Mannes, der lernte, wann man schlägt, wann man ausweicht und wann man geht.
Herold zu Menschen hat noch nie geboxt, aber er war mal bei einer Stunde Aikido in Schwerin und war zweimal bei Krav Maga in Lüneburg. Die hatten damals im Salü so einen kleinen Raum. Er ging dann nicht mehr hin, weil er in der letzten Stunde mittig mit dem Rücken auf einem Besenstiel liegen musste. Aua.
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