Der verarmte Hühnerwirt Pitter lebt mit seinen elf Mädels, seinen Hühnern, vor den Toren Kölns. Nach der Begegnung mit einem zwielichtigen Fremden, verwandelt Pitter sich jeden Morgen kurz vor Sonnenaufgang in einen Werhahn - für zwei Stunden wird er halb Hahn halb Mensch. Seine neuen Flugfähigkeiten nutzt Pitter für regelmäßige Diebstähle im nahegelegenen Köln. Übermut und ein halbes Brötchen mit Käse lassen ihn ins Visier von Stadtwache und Klerus geraten. Und auch der seltsame Fremde taucht wieder auf und fordert einen hohen Preis für die Verwandlung - Pitters Leben.
Stephan ist Jahrgang 1992 und damit eigentlich alt genug für Horror-Filme - eigentlich... Wäre da nicht Stephans Phantasie, die es ihm danach unmöglich macht, ins Bett zu gehen. Gefüttert wurde diese Phantasie vor allem mit den Geschichten von H.P. Lovecraft und Edgar Allan Poe. Das Unheimliche zieht ihn schon früh an. Als Kind sind es die Hörspiele von Gänsehaut. Im Kunstgeschichtsstudium belegt er Seminare wie "Epiphanien des Unbekannten - das Böse in der Kunst" und er befasst sich mit der Darstellung von Dämonen, mittelalterlichen Sterbebüchern oder der Hexenverfolgung - ziemlich düsteres Zeug. Der Algorithmus auf Youtube und Insta hat Stephan längst durchschaut und spült ihm Videos von Geisterjägern und paranormalen Phänomenen in die Timeline. Mit Hotel Diablo schickt Stephan selbst einen Geisterjäger los und nutzt diesmal seine Phantasie, um anderen schlaflose Nächte zu bereiten.
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