Ein Mord durch Gift wird allgemein als eine Frauendomäne angesehen, aber es gab auch Männer, die sich ihrer Gattin mit Hilfe dieser nicht in jedem Fall filigranen Methode entledigten. Einer von ihnen war der ehemalige Gefängniswärter Karl Jakob Grub aus Mayen, der sogar seine beiden Ehefrauen vergiftet hatte, bevor er für die zweite von ihnen eine hohe Versicherungssumme kassieren wollte und sich spätestens dadurch verdächtig machte und verhaftet wurde. Das vorliegende Buch behandelt anhand zeitgenössischer Quellen den Mordprozeß gegen Grub, seine Verurteilung zum Tode sowie die anschließende Hinrichtung. Dabei ist insbesondere die präzise Schilderung der Vorbereitung, Durchführung und Berichterstattung der Hinrichtung Grubs in den historischen Prozeßakten von großem Interesse.
Der Autor wurde Ende der 1960er Jahre in Bernkastel-Kues geboren. Dort besuchte er neun Jahre lang das Nikolaus-von-Kues-Gymnasium. Er ist ein intimer Kenner der lokalen Geschichte und veröffentlichte in den letzten 15 Jahren 13 Bücher über die Geschichte der Stadt Bernkastel-Kues und ihrer Einwohner.
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