Das Märchen vom Gestiefelten Kater ist weit mehr als die Geschichte eines sprechenden Katers und eines armen Müllerssohns. Es erzählt vom Enterbtsein als Beginn einer tiefen inneren Wandlung: Erst im Loslassen äußerer Sicherheiten kann die schöpferische Kraft des Menschen erwachen.
In dieser Schauspielfassung für Jung und Alt deutet der Autor Dr. med. Jens Edrich das Märchen als Weg der Selbstgeburt. Wahrer Reichtum entsteht nicht aus Besitz, sondern aus einer schöpferischen, lebendigen Beziehung zur Welt. Der Gestiefelte Kater wird zum Sinnbild jener inneren Kraft, die den Menschen befähigt, sich selbst und seine Welt zu verwandeln, und die den Weg zu einem Leben in Freiheit und wahrer Menschlichkeit weist.
Dr. med. Jens Edrich ist Allgemeinarzt, Autor und Gründer des Instituts für Sozialgestaltung, Entwicklungs- und Gesundheitsfragen (IfSEG). Seit vielen Jahren verfolgt er in seiner ärztlichen und pädagogisch-therapeutischen Arbeit einen entwicklungsorientierten Ansatz, der Krankheit nicht nur als zu bekämpfendes Leiden, sondern auch als möglichen Impuls für innere Entwicklung, größere Verantwortungsfähigkeit und schöpferische Selbstentfaltung versteht.
Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Überzeugung, dass nachhaltige Gesundungsprozesse dort beginnen können, wo der Mensch den Mut findet, überkommene Denk- und Gefühlsmuster zu überwinden und sich seinem eigenen Entwicklungspotenzial sowie einer vertieften Beziehung zur Welt zuzuwenden. Mit diesem Ansatz hat Jens Edrich zahlreiche Menschen auf ihrem Weg zu persönlicher Neuorientierung und innerem Neubeginn begleitet.
Mit seinen Büchern und der Arbeit seines Instituts möchte er diesen entwicklungsorientierten pädagogisch-therapeutischen Ansatz einem größeren Kreis von Menschen zugänglich machen. Wichtige Inspirationsquellen sind für ihn unter anderem Johann Wolfgang von Goethe, Rudolf Steiner und Heinz Grill, deren Werke die schöpferische Entwicklung des Menschen und seine bewusste Beziehung zur Welt in den Mittelpunkt stellen.
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