Johannes Ulrich Schein hat als erster Mann ein Kind geboren. Er hat sich zivilstandsamtlich als Frau registrieren lassen und will nun auch als Mutter anerkannt werden. Die Behörden versagen diese Anerkennung und halten Johannes Ulrich Schein weiterhin als Frau im Zivilstandsregister fest. Für sein Kind gilt er aber als Elternteil und nicht als Mutter. Die Medien stürzen sich auf die Geschichte und machen daraus einen Skandal. Eine Anwaltskanzlei greift den Fall auf und bringt ihn bis vor den nationalen Gerichtshof. Auch dieser verweigert Frau Schein die Anerkennung als Mutter. Darauf gründen Frauen den Verein Oma-Mütter, um Frau Schein beizustehen. Sie veranstalten eine Benefizveranstaltung: die Mama Gala. Damit wird der Gang an den internationalen Gerichtshof finanziert, der ein spektakuläres Urteil fällt. Es rückt das Thema in ein ganz neues Licht. Eine Geschichte über Gefühle, Gender und Gerichte.
Halo, geboren 1955 in Herisau, studierte in Los Angeles, Lugano, München und Zürich, Promotion als Jurist an der Universität Zürich, Executive Master in Kommunikationswissenschaft der Università della Svizzera italiana. Tätigkeit als Journalist, Jurist, Geschäftsführer und Schriftsteller. Halo lebt mit Appenzeller Migrationshintergrund im Kanton Aargau in der Schweiz. Er ist Vater mehrerer Kinder und Halopa von Enkelkindern.
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