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Der Flagstaff-Vorfall
Was 1947 jenseits der Gleise begann
ePUB
1,1 MB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783696331115
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 19.08.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Voll zugänglich
erhältlich als:
2,99 €
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosFlagstaff, Arizona, Sommer 1947. Caleb Mercer ist zwölf Jahre alt, Sohn eines Offiziers, aufgewachsen mit Gehorsam, Haltung und Schweigen. Als sein Vater ihn nachts in die Küche ruft und ihm fremde Bruchstücke zeigt, gerät Calebs Welt aus der Ordnung: Metall, das sich nicht verhält wie Metall. Zeichen, die wie Schrift wirken und doch zu keiner Sprache gehören, die Caleb kennt. Ein Major, dem plötzlich die Worte fehlen.
Fast achtzig Jahre später erzählt Caleb seine Geschichte dem Journalisten Daniel Voss. Nicht, weil sich alles beweisen ließe. Sondern weil er alt ist und nichts mehr zu verlieren hat.
Der Flagstaff-Vorfall erzählt nicht von einem Wesen aus dem All, das zwei Jungen finden und mit gutem Willen verstehen lernen. Er erzählt von einem Fund, der zu groß ist für zwei Kinder. Caleb findet westlich der Stadt etwas, das dort nicht liegen dürfte. Zuerst ist er allein. Dann fährt er zu seinem besten Freund Nathan.
Nathan ist dreizehn, Hopi, und lebt auf der anderen Seite der Gleise. Für Caleb sind die Gleise zunächst ein Weg. Für Nathan sind sie Grenze, Rechnung und Gefahr. Flagstaff 1947 ist eine geteilte Stadt; viele Orte orientieren sich an realen Schauplätzen, die Ordnung der Stadt an dem, was sich für diese Zeit rekonstruieren lässt. Geprägt ist sie von Rassismus, Behörden, Schulen, englischen Namen und fremden Regeln. Der Roman nimmt Nathans Herkunft ernst: nicht als Kulisse, nicht als Alien-Erklärung, sondern als Teil seiner Würde, seiner Familie und seiner Welt.
Auch das Wesen bleibt fremd. Es kann Worte benutzen, wenn es will, doch es kommuniziert nicht wie ein Mensch. Es zeigt Bilder, greift nach Gedanken und folgt keiner Moral, die Caleb versteht.
Dieser Roman erklärt nicht alles und bietet keinen einfachen Trost. Er erzählt von Freundschaft, Schuld, einem Vater, der zugleich Schutz und Gefahr ist, und von etwas, das man findet, aber nie besitzen darf.
Fast achtzig Jahre später erzählt Caleb seine Geschichte dem Journalisten Daniel Voss. Nicht, weil sich alles beweisen ließe. Sondern weil er alt ist und nichts mehr zu verlieren hat.
Der Flagstaff-Vorfall erzählt nicht von einem Wesen aus dem All, das zwei Jungen finden und mit gutem Willen verstehen lernen. Er erzählt von einem Fund, der zu groß ist für zwei Kinder. Caleb findet westlich der Stadt etwas, das dort nicht liegen dürfte. Zuerst ist er allein. Dann fährt er zu seinem besten Freund Nathan.
Nathan ist dreizehn, Hopi, und lebt auf der anderen Seite der Gleise. Für Caleb sind die Gleise zunächst ein Weg. Für Nathan sind sie Grenze, Rechnung und Gefahr. Flagstaff 1947 ist eine geteilte Stadt; viele Orte orientieren sich an realen Schauplätzen, die Ordnung der Stadt an dem, was sich für diese Zeit rekonstruieren lässt. Geprägt ist sie von Rassismus, Behörden, Schulen, englischen Namen und fremden Regeln. Der Roman nimmt Nathans Herkunft ernst: nicht als Kulisse, nicht als Alien-Erklärung, sondern als Teil seiner Würde, seiner Familie und seiner Welt.
Auch das Wesen bleibt fremd. Es kann Worte benutzen, wenn es will, doch es kommuniziert nicht wie ein Mensch. Es zeigt Bilder, greift nach Gedanken und folgt keiner Moral, die Caleb versteht.
Dieser Roman erklärt nicht alles und bietet keinen einfachen Trost. Er erzählt von Freundschaft, Schuld, einem Vater, der zugleich Schutz und Gefahr ist, und von etwas, das man findet, aber nie besitzen darf.
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