In eindringlicher und zugleich poetischer Sprache beschreibt Hajatpour die Konflikte, die ihn als jungen Mullah mit fast unlösbaren Fragen an den Islam konfrontieren und sein Vertrauen gegenüber Familie und Freunden erschüttern. Seine Autobiographie eröffnet einen faszinierenden Einblick in das Leben und den Alltag eines Geistlichen unter der absolutistischen Herrschaft Khomeinis – in eine Gesellschaft, in der Religiosität unentwegt mit Politik verbunden ist.
»Es gibt vermutlich keinen Bericht, der genauer von innen, aus der autobiographischen Perspektive darüber Auskunft gibt, was Fundamentalismus ist – jene oft als Schlagwort gebrauchte Vokabel, die in diesem Buch kein einziges Mal verwendet, in ihrer Bedeutung aber auf jeder Seite erhellt wird.«
Dezember 0002
»Es gibt vermutlich keinen Bericht, der genauer von innen, aus der autobiographischen Perspektive darüber Auskunft gibt, was Fundamentalismus ist – jene oft als Schlagwort gebrauchte Vokabel, die in diesem Buch kein einziges Mal verwendet, in ihrer Bedeutung aber auf jeder Seite erhellt wird.«