Maus und Mama sind unterwegs. Es ist schon spät. Eigentlich will Maus lieber nach Hause, aber Mama geht es nicht gut. Etwas stimmt nicht. Mama ist in letzter Zeit irgendwie komisch. Maus weiß nicht wieso. Sie weiß nur, dass sie jetzt besonders lieb sein muss.
Eine schöne Kindheit zu haben, ist keine Selbstverständlichkeit und Kind sein zu dürfen, ist ein Luxus, den Maus nicht immer hat. Denn Mama ist anders als andere Mütter. Das merkst sie schon sehr früh.
Was macht eine gute Mutter aus? Ist die Liebe eines Kindes wirklich bedingungslos? Maus nimmt uns mit in ihre Kindheit voller Grenzerfahrungen. Eine Kindheit in einer Grauzone, dessen toter Winkel von der Gesellschaft viel zu häufig übersehen wird.
Als Tochter einer alleinerziehenden Mutter ist Jiji Joplin 1889 geboren und aufgewachsen in Hamburg. Nach dem Abitur absolvierte sie einen sozial-politischen Freiwilligendienst ("weltwärts") in Indien. Dort arbeitete und lebte sie ein Jahr in einem Waisenheim für geistig und körperlich beeinträchtigte Kinder. Im Anschluss studierte sie an der Universität Hamburg Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Sonderpädagogik sowie Deutsch. Währenddessen arbeitete sie im Rahmen einer Nebentätigkeit zeitweise in der Familienhilfe. Seit einigen Jahren ist sie nun schon als Sonderpädagogin an einer Schule tätig und betreut Kinder mit besonderen Bedürfnissen aus sozial herausfordernden Verhältnissen.
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