Die Welt brennt. Die schützenden Götter haben sich abgewendet.
Der Recke Thion und seine Mannen sind Teil eines Krieges, der längst aus den Fugen geraten ist. Allüberall ziehen die höllischen Mächte des Gottes Oth aus dem Erdinneren empor und überziehen die Welt mit Vernichtung.
Thions Auftrag könnte Schlachten entscheiden. Doch bevor er ihn erfüllen kann, beginnt etwas anderes nach ihm zu greifen.
Ein göttlicher Stein. Ein Lumen.
Ein Relikt uralter Macht, verborgen in den Tiefen des Meeres. Als Thion ihm begegnet, verliert er nicht nur seine Mannen und seinen Auftrag - sondern sich selbst.
Was folgt, ist kein gewöhnlicher Aufstieg, sondern eine Wandlung. Schritt für Schritt wird er zum Träger eines fremden, göttlichen Willens.
Und während die Welt einen aufsteigenden Fürsten zu erkennen meint, beginnt in Wahrheit etwas anderes.
Ein episch-mythisches Fantasy-Epos über Schicksal, Macht und den Verlust des Selbst.
Lorenz Fleischhauer ist Autor mythopoetischer Literatur und Begründer der Überlieferung von Yî - eines vielschichtigen Weltengefüges aus Schriften, Sagen und Chroniken, die gemeinsam eine eigenständige Kosmologie bilden.
Sein Schreiben steht in der Tradition epischer Entwürfe und richtet den Blick auf die Struktur von Welt, Zeit und Schicksal. In archaischer, literarischer Sprache entfaltet sein Werk eine leise Abgründigkeit und philosophische Tiefe, die weniger auf unmittelbaren Konsum als auf Durchdringung zielt.
Im Mittelpunkt seines Schaffens steht die Arachlumen-Saga, ein mythopoetisches Fantasy-Epos über Macht, Wandel und die Folgen göttlichen Wirkens. Zugleich versteht sich Yî als offene Überlieferung, deren Schriften unterschiedliche Zeitalter, Völker und Perspektiven derselben Kosmologie erschließen.
T.J. Albrecht
T. J. Albrecht war im Jugendalter an der konzeptionellen Entwicklung des literarischen Universums Yî beteiligt, das er gemeinsam mit Lorenz Fleischhauer mitgestaltete.
Seine Mitwirkung umfasste insbesondere die frühen inhaltlichen und strukturellen Grundlagen des Projekts.
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