Hildegard Therese Schmitz, Jahrgang 1950, katholische Religionspädagogin mit langjähriger Tätigkeit im Grund-und Hauptschulbereich, fand in den Jahren vor der Seligsprechung 1987 zu Teresia Benedicta a Cruce - Edith Stein. Im Anschluss an einen ersten Besuch in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, dem Ort, an dem Edith Stein am 9. August 1942 ermordet wurde, führte sie über fast 20 Jahre viele Gruppen zu Begegnungs- und Besinnungswochen nach Auschwitz. Ihre nun vorgelegte Studie zum letzten Weg der Heiligen fußt auf profunden Kenntnissen der Schriften Edith Steins sowie der Geschichte des Deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau.
Edith Stein - Teresia Benedicta a Cruce. Ermordet in Auschwitz. Die vorliegende Studie untersucht in Zusammenarbeit mit den Archiven in Köln, den Niederlanden, in Oswiecim-Auschwitz und Jerusalem die Vorgänge der Verhaftung, Deportation und Ermordung der hl. Teresia Benedicta a Cruce - Edith Stein und ihrer Gefährtinnen und Gefährten und macht die entsprechenden Dokumente zugänglich. Die in der Vergangenheit immer wieder aufgekommenen Fragen über eine mögliche Internierung Edith Steins ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und den Zeitpunkt ihres Todes erfahren innerhalb der Darstellung der Situation im August 1942 und der Selektierung am Abend des 8. August eine eindeutige Klärung. Über die historischen Umstände hinaus lädt das Buch anhand der Schriften Edith Steins ein zu einer Wegbegleitung auf dem inneren Weg der Heiligen und ihrer Lebenshingabe für den Frieden der Welt, für die Rettung Deutschlands und als Sühne für die Verbrechen, die im Namen des deutschen Volks in der Zeit des Nationalsozialismus begangen wurden.
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