Der Algorithmus der Trommel Ein Roman über Technologie, Heilung und die Kraft der inneren Stimme Nils ist ein erfolgreicher Informatiker aus Zürich. Mit seiner App SoulFairs hat er ein Start-up gegründet, das Menschen dabei helfen soll, echte emotionale Verbindungen zu finden. Doch kurz vor dem großen Durchbruch verliert er alles: Seine Geschäftspartner verraten ihn und seine Vision wird verkauft. Plötzlich steht Nils vor den Trümmern seines bisherigen Lebens. Auf der Suche nach Abstand reist er in den hohen Norden Finnlands. In der winterlichen Weite Lapplands gerät er bei einer nächtlichen Schneemobilfahrt in einen Unfall und wird von Áila gefunden. Sie ist eine junge samische Schamanin und ausgebildete Psychologin. Während sie ihn gesund pflegt, beginnt für Nils eine Reise, die tiefer geht als alles, was er bislang kannte. Zwischen Trommelrhythmen und der Stille der Natur entdeckt er eine Welt, in der uraltes Wissen und moderne Wissenschaft einander nicht widersprechen, sondern sich ergänzen. Doch auch Áila steht an einem Wendepunkt ihres Lebens. Als sie zu einem internationalen Symposium über Schamanismus und Psychologie eingeladen wird, kreuzen sich ihre Wege erneut und eine Frage drängt sich immer stärker auf: Können zwei Menschen aus völlig unterschiedlichen Welten füreinander bestimmt sein? Eine Geschichte über Vertrauen, Verrat, Heilung und den Mut, dem eigenen inneren Ruf zu folgen, entfaltet sich zwischen Zürich, Helsinki und den endlosen Landschaften Lapplands. Denn manchmal beginnt ein neues Leben mit dem Klang einer Trommel.
Der Autor: Fritz W. Pulfer Er schreibt in der Einleitung zu seinem Buch: In meinen jungen Jahren. als Gespräche noch länger dauerten und Nächte kürzer waren, hörte ich unter Journalistenkollegen immer wieder denselben Satz: Ein Journalist sollte in seinem Leben zwei Dinge tun: ein Restaurant eröffnen und einen Roman schreiben. Das klang damals nach einer Mischung aus Abenteuer, Selbstüberschätzung und einer guten Ausrede, um beides irgendwann einmal zu versuchen. Das mit dem Restaurant habe ich tatsächlich getan. Gemeinsam mit meiner Frau führten wir in Finnland unseren eigenen Landgasthof Kultahirvi. Ein mutiges Experiment, das nach drei Jahren ein ebenso würdiges Ende fand. Blieb also noch Punkt zwei: Der Roman. Es hat etwas gedauert. Vielleicht, weil sich Geschichten nicht drängen lassen. Vielleicht auch, weil man erst ein paar Umwege gehen muss, bevor man weiss, was man eigentlich erzählen möchte. Nun ist er da. Fritz W. Pulfer, Jahrgang 1947, war als Journalist für Lokal- und Fachzeitungen tätig. Besonders Themen der Touristik haben es ihm angetan. Er war verheiratet mit der finnischen Autorin Leena Pulfer (2023 gestorben). Er lebte in der Schweiz und zeitweise in Finnland.
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