Bevor wir Demut vermeiden, lasst uns etwas über Demut lernen. Demut klingt altmodisch, nach Kirchenbank und erhobenem Zeigefinger. Doch in einer Welt, die immer lauter, schneller und selbstbezogener wird, ist sie vielleicht die radikalste Form von Selbstschutz. Dieses Buch zeigt, warum Demut nicht nur eine Tugend ist, sondern ein Werkzeug, ein inneres Navigationssystem, das uns hilft, klarer zu sehen, besser zu hören und menschlicher zu handeln. Mit Humor, Tiefgang und einer guten Portion Selbstironie führt es durch die Fallstricke des Egos, die Kunst des Zuhörens und die Freiheit, die entsteht, wenn man sich selbst nicht so wichtig nimmt. Ein Buch für alle, die sich nach Leichtigkeit sehnen, ohne oberflächlich zu werden. Für alle, die wachsen wollen, ohne sich aufzublasen. Für alle, die wissen: Stärke beginnt dort, wo man sich beugt.
Unternehmensberater und Geistlicher, passt das zusammen? Bei Matthias Kletzsch schon. Als pastoraler Unternehmensberater und Coach für Führungskräfte begleitet er seit über 40 Jahren internationale Holdings und namhafte Marken. Sein Schwerpunkt liegt auf Personalfragen, Mediation und Organisationsentwicklung immer mit dem Blick für das Wesentliche: die Passung. Doch genausoviel Erfolg er hatte, soviel Niederlagen hatte er zu verkraften. Andere nennen ihn ein Stehaufmännchen. Er selbst nicht. Entscheidend war nie das Aufstehen, sondern das, was im Fallen gelernt wurde. Heute erkennt er in den Niederlagen ihren Zweck: Sie haben den Blick geschärft, für Führung, Verantwortung und die stille Kraft der Demut. Denn wenn etwas nicht passt, verliert man den Fokus. Dann wird die Nebenfrage zur Hauptsache. Genau dort setzt seine Arbeit an: herauszufinden, was nicht passt, warum es nicht passt und wie die Hauptsache wieder zur Hauptsache werden kann. Matthias Kletzsch hat bereits einige Titel veröffentlicht und lebt mit seiner Familie in München.
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