Demotische Papyri von der Insel Elephantine

Demotische Papyri von der Insel Elephantine

Lieferung IV

Karl-Theodor Zauzich , Martin Andreas Stadler (Hrsg.)

Geschichte & Biografien

Hardcover

260 Seiten

ISBN-13: 9783958262867

Verlag: Würzburg University Press

Erscheinungsdatum: 10.03.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Papyrus, Elephantine, Demotisch, Ägypten, Brief

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Bei den Ausgrabungen der Königlichen Museen Berlin auf der Insel Elephantine in drei Kampagnen von 1906 bis 1908 kamen viele demotische Papyri zutage. Die jetzt hier vorliegende 4. Lieferung umfasst 40 Papyri, fast alle in Erstedition. Die meisten dieser Texte sind Briefe, in denen u.a. auf geschäftliche Angelegenheiten, Streitigkeiten, Reisen und Diebstahl eingegangen wird. Sie geben einen lebendigen Einblick in das Leben im Ägypten der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends v. Chr. Daneben bereichern die Papyri auch unsere Kenntnis der demotischen Schrift und Sprache wegen der großen paläographischen Vielfalt, durch neue Orts- und Personennamen und viele neue Wörter.
Karl-Theodor Zauzich

Karl-Theodor Zauzich

Karl-Theodor Zauzich (1939-2021) wurde 1966 mit einer Arbeit über "Die ägyptische Schreibertradition in Aufbau, Sprache und Schrift der demotischen Kaufverträge aus ptolemäischer Zeit", 1968 publiziert als Band 19 der Ägyptologischen Abhandlungen, an der Universität Mainz promoviert. Er war von 1973 bis 1980 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ägyptischen Museum Berlin, wo er v.a. für die Papyri zuständig war. 1980 habilitierte er sich an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zu Elephantine nach den demotischen Quellen. 1980 wurde Zauzich auf die Professur für Ägyptologie in Mainz und 1981 auf den Lehrstuhl für Ägyptologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg berufen, den er bis zu seiner Pensionierung 2004 innehatte. Zauzichs Forschungsschwerpunkt war die Demotistik, die er maßgeblich durch seine wissenschaftlichen Arbeiten und sein Engagement etwa als Mitbegründer und langjähriger schriftleitender Herausgeber von "Enchoria - Zeitschrift für Demotistik und Koptologie" prägte, aber auch durch die Lehre: Seine Schülerinnen und Schüler wirken nicht nur auf Lehrstühlen in Deutschland, sondern auch auf Professuren in Frankreich, Großbritannien und den USA.

Martin Andreas Stadler

Martin Andreas Stadler (Hrsg.)

Martin Andreas Stadler (geb. 1973) machte 1998 seinen Master-Abschluss an der Universität Oxford und 2001 seinen Magister Artium an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er wurde 2002 mit einer Arbeit über "Isis, das göttliche Kind und die Weltordnung: Neue religiöse Texte aus dem Fayum nach dem Papyrus Wien D. 12006 recto", 2004 publiziert als Band 28 der "Mitteilungen aus der Papyrussammlung Erzherzog Rainer - Neue Serie", an der Universität Würzburg promoviert. 2007 habilitierte er sich in Würzburg mit "Weiser und Wesir: Studien zu Vorkommen, Rolle und Wesen des Gottes Thot im ägyptischen Totenbuch", 2009 publiziert als Band 1 der Reihe "Orientalische Religionen in der Antike". Als Akademischer Rat an der Universität Würzburg warb Stadler nach einer Lehrstuhlvertretung in Tübingen bei der DFG die Heisenberg-Professur für altägyptische Kulturgeschichte in ptolemäisch-römischer Zeit ein und wurde so 2011 auf den Lehrstuhl für Ägyptologie in Würzburg berufen. Seine Forschungsschwerpunkte sind die altägyptische Religion und wie sich religiöse Traditionen im 1. Jahrtausend v. und den ersten Jahrhunderten n. Chr. in den hieroglyphischen, hieratischen und demotischen Texten der Zeit ausprägten.

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