Kampfsportler/-innen und Kampfkunsttreibende - also Aktive in (Zwei-)Kampfsystemn, in denen direkt gegeneinander angetreten wird - wollen in ihrem Training vor allem Fertigkeiten entwickeln. Ihnen ist in der Regel bewusst, dass sie dabei durch Faust- und Fußstöße auch teils schwere Verletzungen verursachen können, geht es einmal "wilder" zu. Wenige Gedanken machen sich die meisten jedoch über die daraus folgenden Haftungsfragen, seien es Boxer, Karateka, MMA-Kämpfer Kobudoka, oder Trainierende eines vielen anderen zahlreichen Kampfsysteme. Was bedeutet für sie das Sporthaftungsprivileg, wo hat es seine Grenzen? Wie können Veranstalter, Trainer oder Schiedsrichter sicher sein, nicht haften zu müssen, wie können sich alle sicher verhalten? Diese Fragen behandelt dieses Buch als Beitrag zum Sport- und Zivilrecht und als Information für alle, die sich in diesem Feld bewegen.
Frank Miener hat an der FernUniversität in Hagen Rechtswissenschaften studiert und mit dieser Arbeit das konsekutive Masterstudium zum Master of Laws abgeschlossen. Tätig ist er überwiegend im Sozialrecht. Zuvor absolvierte er Anfang des Jahrtausends den damaligen Internationalen Studiengang Fachjournalismus an der Hochschule Bremen und arbeitete als Tageszeitungsredakteur. Darüber hinaus hat er einen Lehrauftrag für Medienrecht an der Jade-Hochschule Wilhelmshaven - Oldenburg - Elsfleth und gibt weiteren Unterricht in rechtlichen und kommunikationswissenschaftlichen Themen. In seiner Freizeit engagiert er sich im Karate sowohl in seinem Heimatverein als auch in Fachverbänden als Trainer, Prüfer und Fachdozent. Zudem hat er Fachbücher zu Karate sowie zu Risiken der Bildmanipulation für die Medien veröffentlicht.
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