Eine kindliche Braut verschwindet im 15. Jahrhundert spurlos in den Wäldern der Toskana. Ist sie einem Verbrechen oder Hexerei zum Opfer gefallen? Der absurden Paarung eines Universitätsprofessors mit komischen Träumen mit einer ambitionierten Schaufensterdekorateurin ist nicht unbedingt zuzutrauen, im ausgehenden 20. Jahrhundert diesen fünfhundert Jahre zurückliegenden Kriminalfall zu lösen.
"Das Verschwinden der schönen Rose" erzählt kurzweilig und kompakt von weiblicher Selbstbehauptung ab dem ausgehenden Mittelalter und von "Feministinnen" der Renaissance in Italien aus allen Gesellschafts- und Lebensbereichen, wie auch vom Ringen eines jungen Mannes mit veralteten ritterlichen Werten.
Ein Geschichtskrimi also ohne Mord, aber mit Toten und einer fragwürdigen Metapher aus dem "Rosenroman" im Titel.
Geboren 1961 in Linz. Studium der Kunstgeschichte Pädagogik in Innsbruck. Zweijähriger Aufenthalt in Bozen/Südtirol/Italien als Lehrerin. Weiterer Broterwerb als freie Journalistin, Museumsdidaktikerin und Sprachencoach.
Veröffentlichung zweier Sachbücher und eines Essays in der Anthologie "Von der Kunst, dem Wein zu lauschen" 2016 erschien im Wittgenstein Verlag unter dem Pseudonym Hanna Weiss der erste Roman "Wenn du nicht bist, wer du bist". Weitere Kurztexte finden sich auf der Literaturplattform "verdichtet.at"
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