Jede Legende bewahrt eine Wahrheit, die nur der innere Ruf offenbart.
m Schweigen eines gebrochenen Herzens und unerfüllter Tage öffnet sich für Elaya der Abgrund des eigenen Lebens. Doch aus dieser inneren Unruhe erhebt sich ein Ruf, der alles verändert, und nichts bleibt jemals so, wie es einst war. Gemeinsam mit Amariel reist Elaya nach Andalusien, in eine Stadt am Meer, deren sieben Türme zugleich fremd und unheimlich vertraut erscheinen. Es ist ein Ort aus Erinnerung und Legende, an dem die Grenzen zwischen Wirklichkeit und verborgenem Wissen zu verschwimmen beginnen. Seit Jahrhunderten liegt über diesem Ort eine geheimnisvolle Kraft. Die Orim bewahren das Wissen um das wahre Licht, während die Almirah die Grenzen von Erinnerung, Illusion und Wirklichkeit verschieben. Vielleicht war Elayas Aufbruch niemals Zufall, sondern Teil eines Wirkens, das älter ist als die Welt selbst. Doch manche Wege offenbaren sich erst, wenn man bereit ist, alles hinter sich zu lassen, was man zu sein glaubte.
Vanessa G. Basso wurde 1974 in Zürich als Tochter deutscher und italienischer Migranten geboren. Sie wuchs in einem mehrsprachigen und kulturell vielfältigen Umfeld auf. Nach ihrem Studium der Geschichte sowie der Politik- und Rechtswissenschaften promovierte sie und arbeitete mehrere Jahre als Projektleiterin in renommierten Unternehmen. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Reisen in ferne Länder, Pilgerwege, Begegnungen mit Menschen, ihre Leidenschaft für Kochen, Sprache und Literatur prägen ihr Weltbild und fließen in ihre Erzählungen ein. Mit Das Vermächtnis von Astaba legt sie ihr literarisches Debüt vor.
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