»Das verlorene Kind« erschien als Vorabdruck in der Vossischen Zeitung und 1926 als Buch und erregte großes Aufsehen wegen des heiklen Themas eines Sexualmordes an einer Vierjährigen. Er erreichte in kurzer Zeit mehrere Auflagen und wurde in elf Sprachen übersetzt. 1926 sollte ihr dafür der Kleist-Preis verliehen werden, den sie aber ablehnte.
Rahel Sanzara (1894-1936) Schauspielerin und Schriftstellerin, besuchte eine höhere Töchterschule mit angeschlossenem Handelsschuljahr. 1913 ging sie nach Berlin und lernte dort den Arzt und Schriftsteller Ernst Weiß kennen, mit dem sie (mit Unterbrechungen) über zwanzig Jahre verbunden blieb. Nach einer Schnellausbildung zur Krankenschwester und entsprechender Tätigkeit 1914/15 ließ sie sich bei Rita Sacchetto zur Tänzerin ausbilden. Nach ihrem Filmdebüt 1917 absolvierte sie eine Schauspielausbildung bei Otto Falckenberg in München. Ab 1921 war sie am Hessischen Landestheater in Darmstadt engagiert. 1924 zog sie sich vom Theater zurück. Ihr Erstlingsroman »Das verlorene Kind« erschien 1926 als Buch und erregte großes Aufsehen wegen des heiklen Themas eines Sexualmordes an einer Vierjährigen. Er erreichte in kurzer Zeit mehrere Auflagen und wurde in elf Sprachen übersetzt. Während der Nazi-Herrschaft blieb sie in Berlin und starb 1936 nach langer Krankheit in einer Privatklinik im Tiergarten. [Quelle: Wikipedia]
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