Einst trug die Heilerin Aranya die Last der ganzen Welt auf ihren Schultern und heilte die Wunden der Schattenkönige im Verborgenen.
Doch als sie unter der unendlichen Last zusammenbricht, zerbricht auch eine Illusion. Die Welt hält den Atem an. Die alten Reiche versinken im Nebel, und hoch über den Wolken erwacht das Siebte Reich.
Droben im unbeweglichen Tempel muss Aranya die schwerste aller Prüfungen bestehen: die Tatenlosigkeit. Zum ersten Mal darf sie den Königen ihren Schmerz nicht mehr abnehmen.
Während sie im Schweigen verharrt, geraten die Schattenkönige in Bewegung. Jeder von ihnen muss seinen eigenen Weg durch Schuld, Verlust und Wahrheit finden.
Denn im Siebten Reich gelten neue Gesetze. Und manche Wege können nur allein gegangen werden.
Eine mythopoetische Allegorie über die Freiheit, die erst entsteht, wenn wir aufhören, andere retten zu wollen, und beginnen, unsere eigenen Wunden zu tragen.
Aline Gühring schreibt poetische Fantasy über die verborgenen Wege der Seele, über Heilung, Verlust, Mut und die Kraft der inneren Wandlung.
Im Mittelpunkt ihrer Geschichten stehen Figuren, die nicht nur gegen äußere Dunkelheit kämpfen, sondern den Weg durch ihre eigenen Schatten finden müssen. Mit einer Sprache zwischen Mythos und Gefühl erschafft sie Welten, in denen Magie, Hoffnung und Menschlichkeit miteinander verwoben sind.
In ihren Erinnerungschroniken erzählt sie von der Suche nach dem eigenen Licht und von der Freiheit, die entsteht, wenn wir lernen, unseren eigenen Weg zu gehen.
"Das Treiben der Schattenkönige" ist ihr siebtes Buch.
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