Trifluoressigsäure (TFA) ist der kleinste Vertreter der "Ewigkeitschemikalien" PFAS und ist anthropogenen Ursprungs; sie wird bei industriellen Fertigungsverfahren freigesetzt und entsteht durch Abbau von Kälte- Pflanzenschutz- oder fluotierten Arzneimitteln. sie ist flüchtig, sehr hygroskopisch und chemisch stabil; dadurch reichert sie sich in der Atmosphäre an, wird dort durch den Niederschlag ausgewaschen und gelangt mit dem Regen in die Oberflächengewässer, den Erdboden und das Grundwasser. Von dort oder aus der Luft wird TFA von den Pflanzen aufgenommen und angereichert. Über die Nahrungskette gelangt TFA in die Tiere und den Menschen. TFA wird von dem BfR und der EFSA als "reproduktionshemmend" eingestuft.
Peter Brandt ist habilitierter Biologe mit dem Forschungsschwerpunkt "Regulation der Differenzierung der eukaryotischen Zelle"; außerdem hat er sich intensiv mit der Problematik der Gentechnik in Bezug auf die genetische Modifikation von Pflanzen befaßt. In den letzten Jahren hat er sich vermehrt den Fragen zugewandt, wie und in welchem Maße die Menschheit Einfluß auf das Klima und die Umwelt hat (Klimawandel und Minderung der Lebensmittelversorgung; weltweite Verbreitung von PFAs, TFA und Mikro-plastik und seine Folgen). Er hat je ein Kompendium zur (a) Bedeutung der Saprobionten im Ökosystem Wald und (b) zu giftigen Substanzen in Pflanzen verfaßt. Außerdem hat er die wissenschaftliche Zeitschrift "Journal für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz" initiiert und jahrelang als Redakteur betreut. Unter Pseudonym hat er eine Reihe von Kriminalromanen geschrieben, deren Handlungsort die Halbinsel Jasmund auf Rügen (der Heimat des Autors) ist.
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