Im Schatten der Dortmunder Zeche Hansa wächst Helma in den 1930er- und 40er-Jahren auf. Ihre Geburt war schwer, sie bleibt körperlich gezeichnet. Das Leben zwischen Schrebergärten, Kaninchenställen und Taubenschlägen wird überschattet von Armut, sexuellen Übergriffen, Krieg und weiteren Katastrophen. Als junge Frau erlebt sie den wirtschaftlichen Aufschwung und entdeckt ein ganz individuelles Hobby. Nach dem Tod ihres Ehemanns wagt Helma noch einmal einen Neubeginn. Eine Heiratsannonce führt sie in eine Beziehung voller Abhängigkeiten und Enttäuschungen. Sie findet jedoch wieder neuen Halt und erlebt völlig unerwartet Anerkennung und späten Ruhm. Ein Roman, der ein ganzes Leben erzählt - von einer Kindheit im Ruhrgebiet, über Liebe und Verlust, bis hin zu einem Neubeginn im hohen Alter. Authentisch, bewegend und ein Stück lebendig gewordene Zeitgeschichte.
Juliana Hilger wurde 1950 in Herbern geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie auf einem Bauernhof im südlichen Münsterland. Ihre Großeltern mütterlicherseits lebten in Dortmund-Marten, gegenüber der Zeche Germania. Die meisten Ferien verbrachte Juliana bei Ihnen. Aus dem Küchenfenster beobachtete sie die Arbeiten auf dem Zechengelände oder traf sich mit Freundinnen im Hinterhof und den anschließenden Kleingärten. Nach dem Studium in Münster unterrichtete sie an verschiedenen Grundschulen im Münsterland. Juliana hat zwei Kinder. Nach ihrer Pensionierung lebt sie mit ihrem Mann in Dortmund und schreibt Kinderbücher und Romane.
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