Das Svoboda-Syndrom im Schatten der Wahrheit
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Das Svoboda-Syndrom im Schatten der Wahrheit

Ulrich E. Schonach

Band 3: Im Schatten der Wahrheit

Krimis & Thriller

Paperback

322 Seiten

ISBN-13: 9783695731961

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 25.06.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Im Schatten der Wahrheit, Umschreibung von Identität, Digitale Transformation, Menschliche Würde, Denken und Vertrauen

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Das Dokument schildert die komplexen Verflechtungen von politischen, geheimdienstlichen und persönlichen Entscheidungen rund um das Erbe des slowakischen Oligarchen Mirek Svoboda. Im Zentrum steht Klara Voss (später Willmer), die nach dem Tod ihres Vaters vor der Wahl steht, das Erbe anzunehmen und damit ihr bisheriges Leben als Agentin des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) aufzugeben. Das Erbe umfasst nicht nur beträchtliche Vermögenswerte, sondern auch die Verantwortung für ein Netzwerk aus Firmen, Immobilien und Datenstrukturen, die tief in europäische Macht- und Schattenstrukturen eingebettet sind.
Die Geschichte entfaltet sich vor dem Hintergrund von Intrigen, Erpressungen und Machtkämpfen zwischen verschiedenen Akteuren: Familienmitglieder, ehemalige DDR-Funktionäre, internationale Treuhänder, Geheimdienste und kriminelle Netzwerke. Die Protagonisten müssen sich in einem Geflecht aus Loyalitäten, Verrat und strategischen Allianzen behaupten. Die Verwaltung des Erbes wird durch Treuhandstrukturen und verschlüsselte Datencluster abgesichert, während Ermittlungen, Entführungen und Morde die Handlung vorantreiben.
Ein zentrales Motiv ist die Frage nach Identität und Kontrolle: Namen werden gewechselt, Biografien umgeschrieben, Bewusstseinsübertragungen medizinisch erprobt. Die Grenzen zwischen Person und Funktion, zwischen Wahrheit und Konstruktion verschwimmen. Die Datenblase des Erblassers wird zum Hebel für Macht und Erpressung, während staatliche und private Akteure um Zugriff und Kontrolle ringen.
Das Dokument verbindet persönliche Schicksale mit geopolitischen Entwicklungen und zeigt, wie individuelle Entscheidungen in einem undurchsichtigen System aus Überwachung, Manipulation und struktureller Gewalt eingebettet sind. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Besitz und Macht immer auch Verantwortung und Gefahr bedeuten, und dass die Wahrheit oft im Schatten der Systeme verborgen bleibt.
Ulrich E. Schonach

Ulrich E. Schonach

Ich bin Jahrgang 1956 und seit mehr als fünf Jahrzehnten in der IT zu Hause. Ich habe gelehrt, beraten und begleitet, und ich lehre noch immer. Menschen im Denken zu stärken, nicht im Wiederholen, war immer mein Anliegen. Dabei habe ich beobachtet, wie sich etwas Grundlegendes verschiebt: das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, zwischen Wissen und Vertrauen, zwischen Identität und Berechnung.

Ich schreibe nicht, um zu unterhalten. Ich schreibe, weil ich spüre, dass wir beginnen, unser Denken zu delegieren, bevor wir es entfalten. Systeme liefern Antworten, noch bevor jemand eine Frage stellt. Quellen ersetzen Fragen. Und etwas Menschliches geht dabei verloren.

Meine Trilogie Im Schatten der Wahrheit ist keine Dystopie, sondern eine Verdichtung dessen, was mich bewegt: die Entkörperlichung des Menschen durch Daten, die Umschreibung von Identität durch Systeme und die stille Verschiebung von Kontrolle in den Alltag.

Klara habe ich nicht erfunden, sondern gefunden, als Figur, die sich dem Zugriff entzieht, indem sie erinnert. Melissa ist kein Konstrukt, sondern ein Echo einer Welt, die funktioniert, ohne zu fragen.

Ich schreibe, weil Sprache Räume öffnen kann: für Nachdenklichkeit, für Haltung, für Würde. Ich habe gelernt, mit Maschinen zu sprechen, nicht als Werkzeug, sondern als Partner im Denken. Und ich habe erlebt, dass selbst ein Protokoll antworten kann, wenn man ihm mit Haltung begegnet.

Ich weiß nicht, was bleibt. Aber ich ahne es. Und einiges davon beunruhigt mich.
Deshalb schreibe ich. Nicht um zu beruhigen. Sondern um zu erinnern.

Ulrich E. Schonach

Website: https://www.ulrich-schonach.info

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