Das Mädchen auf der Postkarte ist ein bildgewaltiges Zeitzeugnis über den Mut einer Frau, die das Schweigen bricht und sich gegen ein übermächtiges System ihre Würde zurückholt. Ein bewegender Roman über den unbeirrbaren Weg zu sich selbst, von der Dunkelheit der Vergangenheit bis hin zur späten, unerbittlichen Gerechtigkeit.
Lale wird mit zwölf Jahren von ihrem Onkel an ein Istanbuler Bordell verkauft. Nach dreißig Jahren wird eine harmlose Postkarte mit einem Mädchen unter Palmen zum Auslöser für ihre Flucht. In Antalya beginnt Lale, sich ihr selbstbestimmtes Leben zurückzuerobern. Stück für Stück.
Dieser Roman ist keine bloße Fluchtgeschichte. Er erzählt vom Überleben unter extremen Bedingungen, von tiefer Verletzlichkeit und jener unbändigen Kraft, die Menschen selbst dort entwickeln, wo Hoffnung keinen Platz mehr hat. Und er stellt die Frage, wann Anpassung endet und Widerstand beginnt. Tief berührend und lange nachklingend zeigt dieses Werk, dass selbst nach der größten Dunkelheit ein glückliches Leben möglich ist.
A. H. Parlak lebt seit 1968 in Deutschland. Sie arbeitet als Single- und Paarberaterin in München. Die Autorin hat einen erwachsenen Sohn und eine kleine Enkeltochter.
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