Lars Magnus Nissen heißt nicht nur der Große (nach lat. magnus: groß), sondern ist auch einer der Größten in seinem Jahrgang und einer der Besten. Dabei beschäftigt er sich am liebsten mit Themen, die in der Schule überhaupt keine oder nur eine geringe Rolle spielen: Architekturzeichnungen, Fotografieren, Schwimmen, Politik.
Was er sich denkt und wie er sich fühlt, das dokumentieren die Briefe an Hanna, eine alte Freundin, die weit entfernt in Süddeutschland lebt. Aus dieser Korrespondenz entwickelt sich, wenigstens für Lars, eine Briefliebe, die vor ihrer Belastungsprobe steht, als die beiden nach dem Abitur in derselben Universität, wenn auch in verschiedenen Fächern, ihr Studium beginnen.
Freilich geht es nicht nur um die Entwicklung eines an sich begabten Jungen. Lars' vielseitige Interessen führen oder verstricken ihn in mannigfaltige Diskussionen. Ein Hauptthema ist zu dieser Zeit die Idee eines vereinten Europa.
Uwe Petersen studierte nach dem Abitur Klassische Philologie und Germanistik. Im Anschluss arbeitete er als Mitarbeiter am Goethe-Wörterbuch, bevor er als Lehrer an das Hamburger Johanneum ging.
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