Der erfolgreiche Bankmanager Reig steht vor dem größten Karriereschritt seines Lebens, als ihn ein rätselhaftes nächtliches Erlebnis aus der Bahn wirft. Die Welt erscheint ihm plötzlich fremd und unwirklich. Der Psychiater Professor Freudenberg übernimmt seine Behandlung. Als auch er an die Grenzen seiner Gewissheiten gerät, schickt er seinen Patienten zu einem alten Zen-Meister. Was dort geschieht, stellt alles infrage, was Reig bisher für wirklich gehalten hat.
Eine philosophische Novelle über Sinnkrise, Kontrollverlust und die Frage, wie sicher wir uns der Wirklichkeit sein können, in der wir uns eingerichtet haben.
Peter van den Bruck verbindet in seinen Texten philosophische Reflexion mit erzählerischen Formen. Seit seiner Jugend beschäftigt ihn die Frage, wie Menschen mit Sinn, Freiheit, Vergänglichkeit und inneren Abgründen umgehen. Das Lächeln des Zen-Meisters ist seine erste abgeschlossene Novelle und führt diese Themen in eine Geschichte zwischen Psychiatrie, Existenzialismus und Zen.
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