Mit seinen kurz gefassten Texten, Aphorismen und Satiren bestreitet Raimund Allebrand scheinbare Gewissheiten und stellt auf unterhaltsame Art manches postmoderne Dogma in Frage. Abseits des Mainstreams offeriert dieser Band unkorrigierte Einsichten und ambivalente Aussichten und präsentiert dabei ein neues Format: Gedichte und humoristische Mini-Essays stehen neben politisch wenig korrekter Prosa und literarischem Dadaismus. Da wartet ein verzweifelter Bademantel auf seinen Besitzer, ein Außerirdischer berichtet vom Besuch der Sonntagsmessse, woke ist nicht links, und die scheinbar objektive Berichterstattung der Tagesschau zeigt sich als Teil einer manipulativen Verschwörung; und religiöse Überzeugungen schaffen nach wie vor alternative Fakten, denn heute ist nichts unmöglich. Ein Leitfaden der Beiträge ist Kritik unserer postmodernen Umgebung: Was manchmal nur auf die Nerven geht, findet hier eine überzeugende Formulierung. Raimund Allebrand geht der gegenwärtigen Mentalität auf den Grund - dass die Wölfe lachen, in diesem Buch ist es das geringste Problem.
Raimund Allebrand ist Journalist, Moderator und Buchautor mit langjähriger Tätigkeit für Presse und Rundfunk. Er konzipierte zahlreiche Hörfunksendungen und Workshops, begleitete als Kulturmanager Seminare und Studienreisen in den spanischen Sprachraum und publiziert zu interkulturellen und psychologischen Themen. Buchpublikationen u.a. Die Burnout-Lüge. Wie man mit Coolness sein Leben ruiniert, Bergisch Gladbach 2012; Das kurze Lied zum langen Abschied. Psychologie des Tango Argentino, Bad Honnef 2004; Alles unter der Sonne. Irrtümer und Wahrheiten über Spanien, Bad Honnef 2007;
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