Dieses Buch ist für jene, die Satan nicht als Schreckgespenst brauchen, sondern als klare Adresse. Kein Bühnenblut, kein Kitsch, keine Pose. Nur Praxis. Dunkel, nüchtern, konsequent.
Mutter Hautberg führt dich aus Bobitz hinab in ihren Keller, dorthin, wo Ausreden feucht werden und Worte Gewicht bekommen. Mit fünf Vertrauten als Zeugen und einem Plüschtier als Opferersatz, weil moderne Satanisten nichts zerstören müssen, um ernst zu sein. Hier geht es nicht um Moralpredigten, sondern um Selbstbesitz. Um Grenzen, die halten. Um Scham, die zu Asche wird. Um Namen, die verfaulen dürfen. Um Entscheidungen, die du nicht mehr zurücknimmst.
Das Handbuch der Fäulnis ist ein Werkzeugkasten für radikale Selbstbestimmung. Für Menschen, die den Schatten nicht fürchten, weil sie ihn benutzen können. Wer nach Legende sucht, wird enttäuscht sein. Wer nach Macht über sich selbst sucht, wird sich erkannt fühlen.
Mutter Hautberg lebt in Bobitz und arbeitet seit vielen Jahren als Kartenlegerin, Ritualleiterin und Autorin an der Schnittstelle zwischen Volksmagie, moderner Satanik und psychologischer Selbsterkundung. Ihr Ruf gründet auf einer kompromisslosen Nüchternheit: keine Show, keine Dogmen, keine Gewaltfantasien, sondern klare Formen, klare Sprache und konsequente Arbeit am eigenen Willen. In ihrem Kellerraum führt sie einen kleinen Kreis Vertrauter durch Praktiken, die Schatten nicht verherrlichen, sondern als Werkzeug für Selbstbestimmung nutzbar machen. "Das Handbuch der Fäulnis" ist ihr erstes öffentliches, satanisches Werk.
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