Die Farben eines Krieges leuchten nur im Fernsehen lebendig und würdevoll. Die Realität kennt nur abgestumpfte Grautöne.
Ein Handy mit 16 Audiodateien enthüllt die brutale Realität über das Trauma eines russichen Soldaten, den die grausamen Erlebnisse seiner Einsatzzeit in der ukrainischen Hauptsstadt Kiew nicht mehr loslassen. Pjotr Markows letztes Lebenszeichen ist der Freundschaft zu einem ukrainischen Mädchen gewidmet, die ihm Hoffnung auf die Unbeschwertheit gibt, die das Leben einst vor dem Krieg hatte.
Ich wurde 2003 in Breslau, Polen geboren und bin 2010 nach Deutschland gezogen. Nach einer Ausbildung, die mir nicht zusagte, hole ich im Moment das Fachabitur nach. Im April diesen Jahres (2024) heiratete ich meinen wundervollen Ehemann, der zur Hälfte Ukrainer ist und acht Jahre bei der deutschen Bundeswehr gedient hatte. Er wollte sich zu Beginn des Krieges freiwillig zur ukrainischen Armee melden. Der Gedanke daran ihn zu verlieren hat mich seitdem sehr mitgenommen, weswegen ich ihn lange gebeten hatte, hier zu bleiben - was er mir letztendlich versprach. Durch ihn habe ich mich angefangen mit dem Thema Ukraine und Krieg zu beschäftigen. Schnell wird einem bewusst, wie die Menschlichkeit in Extremsituationen auf die Probe gestellt wird. Das Buch soll daran erinnern, dass überall wo sich Menschen befinden, sich auch echte Emotionen und ergreifende Lebensgeschichten abspielen.
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