Die Science-Fiction-Novelle spielt in einer alternativen Wirklichkeit. Im Unterschied zu unserer Welt existieren neben den Menschen zwei weitere humanoide Spezies. Subtile Indizien zur Entstehung von Wesen, die menschliche Emotionen als Nahrung benötigen, begleiten den zugleich skurrilen wie realitätsnahen Handlungsverlauf. Der rote Faden der Handlung ist die Entwicklung einer neuen Rezeptur mit der Sehnsucht als Schlüsselkomponente - als neuartigem Nahrungssubstrat für posthumanoide Wesen. Unerwartete Ereignisse bringen fest verankerte, kontrollierte Abläufe ins Wanken und legen die Natur des präzisen Systems offen.
Jennifer Rube geboren in Russland und immigriert 1997 mit der Familie nach Deutschland. Kunst und Naturwissenschaft sind zwei Säulen, die meine Werke tragen. Während des Studiums der Biotechnologie war Öl-und Acrylmalerei der Ausgleich zu den robusten und technischen Lerninhalten. Während meiner Tätigkeit in der angewandten Forschung inspirierten mich unterschiedliche Projekte dazu, experimentelle Ansätze aus dem Labor auf künstlerischer Ebene aufzugreifen. Daraus entstand eine neue Richtung der experimentellen digitalen Kunst mit Makrofotografie. Die Arbeit mit Text nahm ihren Anfang in der Produktion von Bildanimationen im Genre Fantasy und entwickelte sich weiter bis hin zu Novellen. Der abstrakte Schreibstil lässt Deutungsebenen bewusst offen und eröffnet dem Leser einen interpretativen Spielraum.
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