Das fragile Selbst schützen beschreibt vulnerablen Narzissmus als psychische Schutzstruktur, die aus Scham, früher Anpassung und der Angst vor Entwertung entsteht. Das Buch zeigt, wie Nähe zugleich gesucht und gefürchtet wird, wie Moral, Leistung und Rückzug zur Stabilisierung eines fragilen Selbst dienen können und und warum private wie berufliche Beziehungen dadurch oft erschöpfend werden. Im Mittelpunkt stehen nicht Entlarvung oder Schuldzuweisung, sondern Verstehen, Integration und ein differenzierter Blick auf innere und zwischenmenschliche Dynamiken.
Eva Maria von Lonski schreibt über psychodynamische und gesellschaftliche Fragen an der Grenze von psychologischem Essay und tiefenpsychologischer Analyse. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen Scham, Moral, Beziehung und die Schutzformen des fragilen Selbst. Ihre Texte verbinden analytische Genauigkeit mit einer ruhigen, essayistischen Sprache.
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