Schlagworte: Philosophie der Menschenwürde, Menschsein und Menschenrechte, Sprache als Macht über Realität, Menschenwürde und gesellschaftlicher Konsens, Sterben als ethische Handlung
Menschsein wird von Menschenrecht getrennt. Lebensbeginn wird vom festgesetzten Lebensbeginn getrennt. Geschlecht wird von geschlechtlicher Identität getrennt. Sterben wird zur Handlung und ist kein Ereignis mehr. Gesundheitsmaßnahmen werden dem Menschen zugewiesen und nicht mehr vom einzelnen Menschen gewählt. Partnerschaft wird zu einem Portfolio. Der Mensch wird zum Tier gemacht. Diversität wird zu einheitlicher Identität und die Vielfalt der Realität wird unterdrückt.
Menschenrechte und Menschenwürde gehen verloren - und es gibt nur eine Hoffnung: Rechte, die nicht auf Konsens basieren. Rechte, die gegeben sind. Von außen. Von einem Schöpfergott.
Matthias W. Riepe ist Psychiater und Psychotherapeut, Neurologe, Physiker, Arzt und Wissenschaftler. In seiner Arbeit verbindet er medizinische Erfahrung, naturwissenschaftliches Denken und philosophische Grundsatzfragen. Seine besondere Perspektive entsteht aus der Schnittstelle von Psychiatrie, Neurologie, Physik, Medizin und Ethik. Dadurch betrachtet er Fragen nach Menschenwürde, Identität, Realität, Lebensbeginn, Sterben und Menschenrechten nicht nur theoretisch, sondern auch aus fachlicher Nähe zu Körper, Geist, Krankheit und menschlicher Verletzlichkeit.
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