Dieses Buch ist ein klarer Gegenentwurf zur frühen Bildschirmwelt. Es richtet sich an Eltern, die ihr Baby in den ersten Lebensmonaten und den ersten Jahren ohne Smartphone und ohne Fernsehen begleiten wollen. Nicht aus Technikfeindlichkeit, sondern aus der Überzeugung, dass Nähe, Rhythmus und echte Sinneseindrücke das bessere Fundament sind.
Statt flackernder Reize zeigt dieses Buch praktische Sinneslandschaften: Feuer, Wasser, Wind, Erde, Licht und Schatten sowie Stimme und Rhythmus. Daraus entstehen kurze, sichere Rituale, die sich im Alltag umsetzen lassen. Ohne Druck, ohne Überforderung und ohne den Anspruch, perfekt sein zu müssen.
Das Ende der flimmernden Ammen ist Manifest und Handbuch zugleich. Es hilft, Übergänge zu gestalten, Unruhe zu halten und dem Baby eine Welt zu geben, die nicht betäubt, sondern trägt. Für Eltern, die spüren, dass weniger Reiz mehr Präsenz bedeutet und dass Stärke zuerst aus Geborgenheit entsteht.
Kindergärtner Benno Hocke arbeitet seit vielen Jahren mit Kindern im Vorschulalter und gilt als ruhiger, sehr genauer Beobachter kindlicher Entwicklung. In seiner Praxis verbindet er klassische pädagogische Grundsätze wie Bindung, Rhythmus und verlässliche Übergänge mit einer konsequent reizarmen Alltagsgestaltung. Er setzt auf einfache Rituale, natürliche Materialien und eine Umgebung, in der Kinder nicht beschäftigt, sondern begleitet werden.
Benno Hocke lebt und arbeitet in Deutschland. Neben seiner Tätigkeit im Kindergarten schreibt er über frühe Sinnesförderung, Selbstregulation und die Frage, wie Familien in einer digitalen Gegenwart wieder mehr Ruhe und Präsenz herstellen können. Seine Texte sind klar, alltagstauglich und bewusst frei von pädagogischem Überbietungsdruck.
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