Im Mai 1945 findet die Feuerwehr von Beilstein in den Trümmern eines Wohnhauses ein rußgeschwärztes Buch.
Was 1928 als Chronik eines jungen Ehepaars beginnt, wird zum Zeugnis einer Epoche. Während die Familie wächst, verändert sich das Land um sie herum. Aus politischen Spannungen werden Parolen, aus Parolen Fanatismus, aus Worten Krieg.
Ein Buch über Schweigen, Mitlaufen und Zögern - und über das Festhalten am Alltag, während ringsum die Welt in Trümmer fällt. Basierend auf zeitgenössischer Propaganda und Wahrnehmung eröffnet das Ehebuch eine Perspektive, die das große Zeitgeschehen durch die Augen gewöhnlicher Menschen sichtbar macht.
Und am Ende bleibt die beunruhigende Frage: Wie viel Vergangenheit steckt in unserer Gegenwart?
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