Das Buch der Treue
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Das Buch der Treue

Die 632 Worte des Herrn Jesus Christus

Volker Eigenbrod

Spiritualität & Esoterik

Hardcover

488 Seiten

ISBN-13: 9783695106608

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 18.02.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: pistis, Jesus Christus, Treue, Vertrauen, Glauben

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Das Buch der Treue beinhaltet die 632 gesprochenen Worte des Herrn Jesus Christus in neuer Übersetzung. Treue, das ist Pistis, der alte griechische Glaubensbegriff, in Bezug auf Gott. Gott glaubt nicht, sondern Gott weiß und ist treu. Der Mensch dagegen glaubt etwas, und je lebendiger der Glaube ist, desto mehr handelt es sich um Vertrauen. Alle drei deutschen Wörter - Treue, Vertrauen, und am häufigsten in modernen Bibelübersetzungen Glauben - haben zumeist den altgriechischen Begriff der Pistis als Grundlage. Das Buch der Treue wurde ursprünglich herausgegeben als Buch des Vertrauens. Vertrauen als lebendiger Glaube ist ein Geschenk. Der Mensch, der an Jesus Christus glaubt, hat dieses Geschenk angenommen, und zwar von dem einen wahrhaft Treuen, Gott. Das Neue Testament besteht aus 27 Einzelschriften vom Evangelium des Matthäus bis zur Offenbarung des Johannes - rund 500-mal erscheint in ihnen der Wurzelbegriff Glauben-Vertrauen-Treue (Pistis einschließlich Verbal- und Nebenformen). Der eine wahrhaft Treue, Gott ist nicht abstrakt, fern, unnahbar etc. Sondern Gott hat sich erkennbar gemacht durch seinen Sohn. So ist es kein Zufall, dass im kleineren zweiten Teil der Bibel, dem Neuen Testament, das die Offenbarung des Sohnes Gottes und ihre Zusammenhänge schildert, Pistis (Glauben - Vertrauen - Treue) begrifflich sehr viel dichter gestreut ist. Den rund 500 Stellen im Neuen Testament (einschließlich Verbal- und Nebenformen) steht eine deutlich kleinere Anzahl im zudem viel umfangreicheren Alten Testaments gegenüber. (Die Begriffe im Hebräischen und Altgriechischen unterscheiden sich, doch eine annähernde Überprüfung ist möglich durch Abgleich mit der frühen griechischen Übersetzung, der Septuaginta). Gott hat sich erkennbar gemacht in seinem Sohn und der Glaube an ihn ist das Zentrum der Beziehung Mensch - Gott (Vertrauen - Treue). Die 632 gesprochenen Worte des Herrn Jesus Christus im Neuen Testament sind kernhaftige, Zeit und Ewigkeit verbindende Sinneinheiten, Wirksamkeit entfaltend im Leser - durch Vertrauen. Ihr Initiator, Jesus Christus, hat sie nicht nur gesprochen, sondern er lebt. Gottes Sohn von Ewigkeit her (Präexistenz Christi) wurde Mensch in der Zeit, damit zeitliche Menschen den Zusammenhang finden. Vertrauen ist eine Gabe, man kann sie nehmen. Das Wesen der Person, die das Vertrauen in sich schenkt, ist mehr als Treue, es ist Liebe. Darin zu wachsen, zu bekennen, zu sterben und zu leben in Ewigkeit - ist der Sinn des Lebens in der Zeit.
Volker Eigenbrod

Volker Eigenbrod

Volker Eigenbrod, * 1962, zeigt mit den aus den altgriechischen Grundtexten neu übersetzen 632 Worten des Herrn Jesus Christus die immense Bedeutung menschlichen Vertrauens durch Glauben in den einen wahrhaft Treuen: Gott. Pistis, das alte griechische Wort umfasst ein Bedeutungsfeld vom Vertrauen über den Glauben hin zur Treue. Treue ist göttliche Pistis, da er alles im Voraus weiß. Vertrauen dagegen ist praktische Pistis des Menschen, während er theoretische Pistis, nämlich Glauben hat. Letzteres, der Glauben, ist der Standardbegriff in den gängigen deutschen Bibelübersetzungen. Neutestamentlicher Glaube ist Vertrauen in Jesus Christus, der treu ist seinem Wesen nach (Offenbarung 19,11). Der weltliche Glaubensbegriff dagegen ist eher philosophisch abgeflacht und meint vage und unsichere Annahmen, es ist ein schwacher und reduzierter Wissensbegriff, der, vergleichbar einem Stacheldraht, viele Menschen gefangen hält. Denn der Mensch kann weitaus mehr als nur Begriffe abwägen, er ist ein Transzendenzwesen, das heißt, er kann überschreiten. Dazu gehört anfangs ein mutiger Schritt, ein Kurswechsel genannt Umbesinnung: Metanoia. Wer durch den Stacheldraht hindurch möchte, der kann das, denn schon hier, gleich zu Beginn der Gottesbeziehung beginnt der praktische Glaube: das Vertrauen. Geistlicher Art, kontinuierlich vertrauend gestaltet sich das Leben danach zum Ewigen und Treuen, der allein zu retten vermag. Dies trägt in die Ewigkeit. Nötig ist die echte, wahrhaftige Herzensentscheidung für Jesus Christus, durch den die göttliche Rettung erfolgt, die Umwandlung aus Sünde und Todesverfallenheit heraus zu einem ewigen Kind Gottes. Die 632 gesprochenen Worte des Herrn Jesus Christus lenken hin auf das Wesentliche, den Kern der Nuss, wie es einmal jemand trefflich formulierte. Die Frage, was bleibt, beantwortet keine Wissenschaft, es ist eine geistliche Frage, eine Vertrauensfrage gegenüber dem Treuen. Jesus Christus war, bevor etwas war (Präexistenz Christi). Durch seinen Sohn Jesus Christus hat Gott alles geschaffen. Und in seiner Schöpfung schuf er Ebenbilder seiner selbst, Menschen, die zu ihm in Beziehung treten können, Bewusstsein haben, Geist, vertrauend, treu (oder auch nicht). Er, Gott dagegen bleibt treu. Gott ist Geist (Johannes 4,24), der eine ungeschaffene Geist, und Menschen sind auch Geist, geschaffener Geist, ebenbildlich. Die Distanz scheint groß zu sein, doch sie wird überbrückt, durch Vertrauen in den einen wahrhaft Treuen.

Website: https://eigenbrod.net

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