Dieses Buch erzählt nicht davon, wie ich dem Tod begegnet bin. Es erzählt davon, wie ich dem Leben wieder begegnet bin.
Mit der Diagnose Krebs veränderte sich mein Blick auf vieles, was vorher selbstverständlich gewesen war. Angst, Krankenhaus, Erinnerungen und die Unsicherheit über das Morgen gehörten plötzlich zu meinem Leben.
Doch auf diesem Weg geschah noch etwas anderes. Ich begann, mich selbst wiederzuentdecken. Den Denker, der immer schon in mir lebte, fühlte, zweifelte, hoffte und manchmal auch verzweifelte.
Das böse Nest in mir ist kein medizinischer Bericht. Es ist ein persönliches Buch über Krankheit und Verletzlichkeit, über Liebe, Kindheit und Verlust, über Würde und Versöhnung und über jene kleinen Augenblicke, in denen nach einer langen Dunkelheit plötzlich wieder Licht zu sehen ist.
Ein Buch über das Leben. Und über den Mut, ihm noch einmal neu zu begegnen.
Matthias Hartje lebt und schreibt in Berlin-Hellersdorf.
Er schreibt über das, was ihn berührt. Über Erinnerungen, Begegnungen, Verluste und über jene stillen Augenblicke, die im Alltag leicht übersehen werden.
Auch die Aquarellmalerei gehört zu seinem Leben. Schreiben und Malen sind für ihn zwei Wege, das auszudrücken, was manchmal nur schwer in Worte zu fassen ist.
Das böse Nest in mir entstand aus einer sehr persönlichen Erfahrung. Die Krankheit stellte vieles infrage, was vorher selbstverständlich schien. Sie brachte Angst und Unsicherheit mit sich, öffnete aber auch den Blick auf das eigene Leben.
Beim Schreiben begegnete Matthias Hartje einem Denker wieder, der immer schon in ihm lebte. Einem Denker, der fühlt, zweifelt, lacht, manchmal wütend ist und trotzdem nicht aufhört, dem Leben zu vertrauen.
Vielleicht schreibt er genau deshalb.
Nicht um Antworten zu geben.
Sondern um festzuhalten, was ein Leben mit einem Denker macht und was ein Denker aus seinem Leben machen kann.
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