Herkömmliche Methoden der Erzeugung gentechnisch veränderter Pflanzen (GVP) hatten einen eher zufälligen Insertionsort der eingeführten DNA in das Empfänger-Genom zur Folge. Das CRISPR/Cas-System dagegen ermöglicht die punktgenaue Aktion: Herausschneiden kurzer und/oder Einfügen neuer DNA-Sequenzen; Eingriff in die Regulation der Gen-Expression. die relevanten Mechanismen und die zukünftigen Optionen für die Praxis werden erläutert. Die Schwierigkeiten für die weitere Entwicklung des CRISPR/Cas-Systems und seine Anwendung angesichts der kritischen Haltung gegenüber der Grünen Gentechnik in Deutschland wird im Vergleich zum ihrem weltweiten Status erörtert.
Der Autor ist habilitierter Molekularbiologe und hat jahrelange Erfahrung in der Bewertung von GVP durch seine Tätigkeit am Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in der Fachabteilung Gentechnik. Über seine Tätigkeit am BVL hinaus hat er an der FU Berlin seine Lehrtätigkeit wahrgenommen. Außerdem hat er in zahlreichen Publikationen Stellung bezogen zu aktuellen Fragen der Gentechnik.
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