Wir dürfen uns nicht ansehen. Nicht berühren. Nicht wollen. Sie ist absolut tabu. Und genau deshalb will ich sie.
Blair Donovan weiß, wie man überlebt. Als Stipendiatin am elitären Kingsford Hall College bewegt sie sich in einer Welt aus altem Geld, perfekten Fassaden und unausgesprochenen Regeln - Regeln, die für Menschen wie sie nicht gemacht sind. Doch die gefährlichste Regel von allen trägt einen Namen: Dominic Montgomery. Er ist der Sohn einer der mächtigsten Familien der Ostküste. Kontrolliert und absolut unerreichbar - der Bruder ihrer besten Freundin. Zwischen ihnen darf es nichts geben - nicht wegen ihrer Familien, nicht wegen ihres Lebens, das seine Welt zerstören würde. Und ganz sicher nicht wegen Camilla - ihrer besten Freundin und seiner Schwester. Dominic behandelt sie, als würde sie ihn stören. Geht ihr aus dem Weg. Lässt sie glauben, sie wäre ihm gleichgültig. Als wäre sie ein Problem, das man elegant ignoriert. Doch hinter seiner kühlen Fassade liegt eine Wahrheit, die er mit allen Mitteln verdrängt. Etwas Intensiveres. Etwas, das er um jeden Preis beherrschen muss.
Ein Blick. Eine Berührung. Ein einziger Moment ohne Kontrolle.
Er hält Abstand, weil er sie zu sehr will. Weil ein Montgomery keine Schwäche zeigen darf. Und sie seine größte wäre. Eine Nacht. Ohne Regeln. Ohne Masken. Ohne Kontrolle. Und am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es einmal war. Denn manche Regeln existieren nur, um gebrochen zu werden. Und manche Gefühle sind zu mächtig, um sie sich für immer zu verbieten.
Ich schreibe, seit ich einen Stift halten kann. Worte waren schon immer mein Zufluchtsort. Während andere draußen spielten, habe ich mich in jeder freien Minute in Geschichten verloren. Vor allem in Romantic Suspense und New Adult. In intensive Welten. In Figuren, die nicht perfekt sind. In Emotionen, die wehtun dürfen.
Schreiben war für mich nie nur Kreativität. Es war Überleben.
Meine Geschichten sind nicht glatt. Nicht leise. Nicht oberflächlich. Sie handeln von Menschen, die fallen. Die kämpfen. Die falsche Entscheidungen treffen. Die sich selbst verlieren und trotzdem nicht aufhören zu fühlen.
Ich schreibe über Dunkelheit, weil ich weiß, wie sie aussieht. Aber ich schreibe auch über Mut. Über diese leise, trotzige Stärke, die entsteht, wenn man sich entscheidet, nicht aufzugeben.
Das Schreiben war immer mein Ventil. Mein Weg, Gefühle zu verarbeiten, die sonst keinen Platz hatten. Wut. Scham. Sehnsucht. Angst. Hoffnung. Alles durfte in meine Figuren fließen. Und manchmal sagen sie die Dinge, die ich selbst lange nicht aussprechen konnte.
Mit meinen Büchern möchte ich meine Leserinnen und Leser in meine Welt mitnehmen. Eine Welt voller Intensität, verbotener Nähe, moralischer Grauzonen und Figuren, die nicht gerettet werden wollen. Es geht um Charaktere, die lernen müssen, dass Liebe nicht rettet - aber verändern kann.
Wenn du meine Geschichten liest, sollst du nicht nur zuschauen. Du sollst fühlen. Dich wiederfinden. Vielleicht sogar ein kleines Stück von dir selbst verstehen.
Denn am Ende geht es mir nicht um perfekte Liebe. Sondern um echte.
Und echte Geschichten entstehen dort, wo man den Mut hat, hinzusehen.
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